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Top 10: Upcycling-Läden in Berlin

Top 10: Upcycling-Läden in Berlin
Diese wunderschöne Sitzbank aus alten Olivenöl-Dosen sieht in jedem Flur einfach nur klasse aus! Stauraum PLUS Style.
Wegwerfen kann jeder – leider. Zum Glück beherrschen aber auch einige die Kunst, aus "Müll" Neues zu schaffen. Als Trendsetter-Stadt hat Berlin etliche Läden, in denen Upcycling groß geschrieben wird. Hier unsere Wiederverwerter-Favoriten...

Zweite Liebe (Pankow)

In die Papeterie Zweite Liebe verliebt man sich auf den ersten Blick: Die Auswahl wunderschöner Papiere, Stifte, Notizbücher, Spielzeuge und kleiner Geschenkartikel geht direkt ins Herz. Aber bei Tina Hustedt stimmen auch die Geschichten, die hinter den Produkten stehen. Alles, was sie hier anbietet, ist fair produziert und nachhaltig. Die Hersteller verwenden recycletes Papier oder nutzen wiederverwertbare Materialien für außerordentliche Upcycling-Produkte. Zum Großteil setzt Hustedt dabei auf kleine Designlabel wie OYOY und Frau Ottilie, Traditionsmarken wie Sonnenleder und Goldbuch oder förderliche Zusammenarbeiten wie bei dem Designer Markus Witte mit der VIA Beschäftigungsstätte. Ein Besuch in der Zweiten Liebe lohnt auch ohne Kaufabsichten – eine schöne Idee als Geschenk für sich und andere lässt sich immer finden.
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WesternTrash (Kreuzberg)

Beim Thema Nachhaltigkeit geht dir künftig mit WesternTrash ein Licht auf: Das Label recycelt alte Weinflaschen und erschafft daraus die coolsten Lampen, die deine Küche je erleuchtet haben. Kopf des kleinen Unternehmens ist Krzysztof Zielinski. Der Fotograf erkannte das Potenzial von Flaschen als Designobjekte und fertigt seither aus gläsernem Gastro-Müll mit Unterstützung eines polnischen Glasmeisters die feinsten Vasen, Lampen und Schalen. Seine Kunden sind so zahlreich wie namhaft: Mit dabei sind die Restaurants Katerschmaus und Pauly Saal, Jack Daniels oder der legendäre Gitarrenbauer Teye. Noch nicht überzeugt? Du kannst auch deine eigene Flasche mit deinen persönlichen Wünschen vorbeibringen (wenn du ein größerer Abnehmer bist) und sehen, wie WesternTrash daraus praktische Upcycling-Kunst macht. Die anderen sollten unbedingt im Online-Shop stöbern und sich von den Glasobjekten begeistern lassen.
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Upcycling Deluxe (Mitte)

Eric Pieper und Stanislaus Teichmann vertreiben in ihrem Online-Concept-Store internationale Design-Produkte aus wiederverwendeten Materialien. Das Sortiment wird ständig erweitert, dabei ist es mit mehr als 1500 Produkten von 50 Designern schon ordentlich groß: Taschen aus alten Schläuchen oder Kaffeesäcken gehören ebenso dazu, wie Portemonnaies aus Mülltüten, Gürtel aus Fahrradreifen und Schränke aus Ölfässern. Die Hersteller sind kleine Manufakturen in Europa, soziale Kooperativen und Familienbetriebe aus aller Welt. Neben dem Upcycling-Gedanken wird hier die faire Produktion sehr ernst genommen. Gute Arbeitsbedingungen und ökologische Verträglichkeit sind bei den Partnern ein Muss. Unter dem Online-Dach von Upcycling Deluxe finden sich auch Berliner Designer: El Reinventor, Feine Hüte, GOMA, Luckycaps, Pierre Guibert, Sag + Sal und viele mehr. Wer die Ware live sehen will, kann das auf verschiedenen Märkten machen.
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Koko Schultz & Freunde (Kreuzberg)

Einst durch die lässig mediterranen Olivenölkanister-Möbel des Designlabels Rafinesse & Tristesse bekannt geworden, beherbergt Koko Schultz & Freunde mittlerweile ein ganzes Kollektiv cooler Berliner-Upcycling-Designer. Janni.redesign macht aus alten Möbeln der 1950/60er kleine originelle Designerstücke, Mymako wandelt Stoffe und Mode der Sixties bis Eighties in moderne Kollektionen. Jesper Jensens stylishe Gläser waren zuvor Weinflaschen und Urmurks fertigt urbane Unikate im Wedding. Viele Designer werkeln aber direkt hinter dem Ladenlokal in verschiedenen Ateliers. Falls etwas nicht direkt vor Ort gefertigt wird, achten die Kreativen darauf, dass auch die Partner sich der Ökologie und Nachhaltigkeit verschrieben haben.
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K.W.D. (Friedrichshain)

K.W.D. klingt schon wie einer der ganz großen Markennamen – auch wenn es noch ein recht junges Label ist, halten die Produkte, was ein Globalplayer von heute versprechen muss: Die Taschen, Kleinmöbel und Accessoires sind modern, nachhaltig, ungewöhnlich und einzigartig. K.W.D. steht für Katja Werner Design. Und Katja Werner erschafft und macht noch alles selbst. 2007 gründete sie ihr Label, um „vergessen geglaubtes von der Straße zu adoptieren und einer neuen Bestimmung zuzuführen“. Alte Kassenförderbänder werden als hipper Rucksack neugeboren, Fahrradschläuche finden sich als Sitzfläche eines Kinderstuhls im Shabby Chic wieder und handverlesene Schläuche dienen fortan in „allen Fällen mangelnden Zusammenhalts“. Wie das funktioniert, könnt ihr bei einem Besuch im Showroom entdecken, denn Katja Werners Atelier befindet sich ebenfalls dort.
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Bis es mir vom Leibe fällt (Schöneberg)

Das kleine Veränderungsatelier in der Frankenstraße ist die letzte Rettung für dein Lieblingsstück, dein Ort für Inspirationen, deine Fundstelle für coole Upcycling-Stücke und deine Schule zum Selbstverändern. Das Team besteht aus sympathischen wie kompetenten Designerinnen und Schneiderinnen, die Handwerk und Menschen verstehen. Egal ob du dich im Workshop fortbilden lässt oder die Dienste der Profis beanspruchst, sollte dir Nachhaltigkeit und Fairness in der Arbeitswelt am Herzen liegen. Die frisch gekürten Green-Buddy-Award-Gewinner ruhen sich nicht auf Lorbeeren aus, sie schneidern sicher schon wieder abfallfrei und stylish am nächsten Lieblings-Upcycling-Stück.
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Ein von Jorinna (@jorinna) gepostetes Foto am 8. Feb 2016 um 6:28 Uhr

TingDing Atelier (Neukölln)

„Keine Ästhetik ohne Ethik“ heißt es bei TingDing. Mit hohem Anspruch und ausgefallenen Ideen gestaltet der Designer Philippe Werhahn aus gebrauchten Textilien neue modische Trendstücke. Bei seinen Upcycling-Damenkollektionen achtet Philippe Werhahn darauf, dass das Vorleben des einstigen Kleidungsstücks nach Möglichkeit Spuren hinterlässt. Es bleibt also eventuell sichtbar, dass der lässige Pullover zuvor als Hose die Modewelt begeisterte. Die Unikate sind in jedem Fall modern und trendsetzend. Werhahn, will mit TingDing nicht nur seine eigenen Ideen umsetzen, sondern auch andere für die unbegrenzten Möglichkeiten des modischen Upcyclings gewinnen. Sein Wissen und seine Arbeitsfreude gibt er in Workshops auf der ganzen Welt weiter.
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Wertvoll (Prenzlauer Berg)

Nicht jedes Label ist in der finanziellen Lage, Zertifikate zu erwerben, die beweisen, wie fair oder ökologisch die Designprodukte hergestellt wurden. Wertvoll vertreibt nicht nur Marken, die das Up- und Recycling nachgewiesenermaßen verinnerlicht haben, es hilft auch durch eigene Kontrollen, genau den jungen Marken glaubwürdig im Wertvoll-Store aufzutreten, die sich die Zertifikate nicht leisten können. Das ist fair, im doppelten Sinne: Beim Shopping im Wertvoll kann man sich also rundum gut fühlen – mit seinen Einkäufen unterstützt man kleine Labels bei denen die Klamotten noch handgefertigt werden. Oder man spendet automatisch beim Kauf an Hilfsprojekte oder soziale Einrichtungen. Das gute Gewissen kann man dann in den tollen Outfits von Annette Rufeger, People Tree, Slowmo, banuq by Atelier Awash und anderen Trend-Marken zur Schau tragen.
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Loveco (Friedrichshain)

Das Mekka für hippe Veganer und alle anderen, die Wert auf guten Mode-Geschmack legen: Bei Loveco kommt nichts auf den Ladentisch, was nicht in Sachen Nachhaltigkeit und Tierschutz zu tausend Prozent überzeugt. Das Angebot von Loveco wird trotzdem immer größer, denn viele aufstrebende Designer erkennen, dass Ökologie und Upcycling nicht bedeutet auf Coolness und Schick zu verzichten. Die Marken bei Loveco sind in jeder Hinsicht anspruchsvoll – so setzt sich zum Beispiel Glimpse gegen Menschenhandel und Prostitution in Indien ein, LangerChen waren eine der ersten, die faire Arbeitsbedingungen in China garantieren konnten, und KnowledgeCotton Apparel hat sich schon in den 1980er Jahren mit Biobaumwolle beschäftigt und nutzt heute zusätzlich Bioleinen und recycelte Plastikflaschen für Mode-Entwürfe.
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Ein von loveco (@loveco.shop) gepostetes Foto am 22. Sep 2016 um 11:52 Uhr

Geyersbach (Prenzlauer Berg)

Was die Dielen, die Geyersbach zu zeitlos schönen Möbeln verarbeitet, in den letzten 100 Jahren schon gesehen haben… verraten sie (zum Glück) nicht! Fakt ist: Sie lagen lange Zeit in irgendwelchen Berliner Gründerzeithäusern, ehe sie in der GeyersbachWerkstatt zu neuem Leben erweckt wurden. Ulf und Katja Geyersbach schaffen aber nicht nur aus alten Dielen einladende Tische und stylische Bänke, auch alte Türen haben als Tische,Türrahmen und als Hocker eine designte Zukunft. Welche Geschichte das Holz auch verbergen mag, bei den Geyersbach erfährt es viel Liebe und strahlt fortan nur noch Wärme und Geborgenheit aus. Apropos Geschichten: Im Möbelsalon der Geyersbachs finden in unregelmäßigen Abständen auch Lesungen und andere kulturelle Events statt.
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Loveco, Sonntagstraße 29, 10245 Berlin

Telefon 030 69579796

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