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Urban Gardening mit Blick auf die Oberbaumbrücke

Urban Gardening mit Blick auf die Oberbaumbrücke
Die Experten von Houzz – der weltweit führenden Online-Plattform fürs Wohnen, Bauen und Einrichten – stellen dir eine Kreuzberger Agentur vor, die zeigt, wie sich mit Holz, Stahl und Erde aus einem ungenutzten Dach ein Urban-Gardening-Paradies zaubern lässt.

Vom Büro aus sieht man die Spree und die berühmte Oberbaumbrücke. Weiter links blickten wir bis 2011 allerdings auf ein Betondach, das weder besonders ansprechend aussah, noch von uns genutzt werden konnte. Gemeinsam mit den Architekten von Raumstar entstand die Idee, das Dach zur Terrasse umzubauen„, erinnert sich Schumann. Was zunächst so leicht klang, bedurfte jedoch eines gewissen Erfindungsreichtums: „Aus statischen Gründen kann nur eine begrenzte Anzahl an Leuten gleichzeitig auf der Fläche sein. Unsere Architekten empfahlen uns deshalb, einen Teil als Garten zu nutzen.“ Urban Gardening lautete das Schlüsselwort. Ein genialer Einfall, der dem Risiko der Überfüllung vorbeugte und zugleich eine Symbiose aus loungeartiger Dachterrasse und grüner Oase schuf. 

Von Julia Schoppe

Eine der besten Nebeneffekte des eigenen Anbaus ist die Ernte. Dank der hingebungsvollen Pflege unserer Facility Manager, Gert Fritsche und Torsten Fränzel, und der hohen Temperaturen, hatten wir einen ertragreichen Sommer. Wir haben schon verschiedene Kräuter, Bohnen, Mangold, Radieschen, Salat und Erdbeeren aus dem Garten geholt. Einzig der Zitronenbaum trägt noch keine Früchte. Natürlich haben wir auch Blumen angepflanzt. Die verwenden wir besonders gerne für Geburtstagssträuße”, so Schilling. Auch um die liebevolle Verwertung der Ernte kümmert sich der begeisterte Hobbykoch Gert Fritsche. „Wenn es in der Küche schon morgens um elf verdächtig gut riecht, ist meist Gert am Werk und verarbeitet das geerntete Gemüse zu einem großen Topf Teamlunch. Mittags stehen die Mitarbeiter dann Schlange, bevor wir am großen Tisch beim gemeinsamen Mittagessen zusammensitzen”, berichtet Schilling.

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„Unser Team fand die Idee von Anfang an super und nutzt die Terrasse täglich. Die Leute verbringen hier die Mittagspause, treffen sich zu Meetings oder verabreden sich zum Feierabendbier. Sie bringen sich bei der Pflanzenpflege ein und ernten auch gerne. Wir veranstalten regelmäßig Firmengrillfeste, und einmal im Jahr laden wir unsere Kunden und Partner zum Diffferent Open House ein, bei dem abends auf der Terrasse gefeiert wird. Daneben erreichen uns regelmäßig Anfragen für Video- und Filmdrehs oder Fotoshootings. Zum Beispiel wurden hier schon Szenen für einen Berliner Tatort gedreht„, erzählt Schilling. „Außerdem bekommen wir im Frühjahr regelmäßig Gesellschaft von einer Ente, die in den Beeten ihre Küken ausbrütet und so lange bleibt, bis die Kleinen selbstständig sind und in die Spree hüpfen können.“

 

Die Fläche wurde so eingeteilt, dass Pflanzkübel und Sitzmöglichkeiten sich abwechseln. Eine Aufgabe, mit der die Urban-Gardening-Spezialisten der Prinzessinnengärten betraut wurden. Sie übernahmen sowohl die Umsetzung als auch die Pflege des städtischen Pflanzenanbaus.Bis heute kommt einmal wöchentlich eine Mitarbeiterin vorbei. Sie sieht nach den Pflanzen und gibt interessierten Kollegen Tipps für die eigene Balkon-Pflege“, fügt Schilling hinzu. Planzeichnung: Raumstar

„Zu den Highlights der Entstehungsphase gehörte die erste Pflanz-Aktion im Frühjahr 2012, bei der alle mit angepackt und die selbst ausgewählten Blumen, Kräuter und Gemüsesorten in die Erde gebracht haben. Die Mitarbeiter können übrigens jedes Frühjahr neu auswählen, was im Garten angepflanzt werden soll“, erklärt Schilling.

Skeptiker, die sich nun aufgrund der vorbeifahrenden U-Bahn und der Stadtluft um die Ernte sorgen, seien entwarnt. Man hat die Schadstoffwerte messen lassen und eine zu hohe Belastung ausschließen können. Die nahen Wasserflächen und die hohe Lage der Beete schaffen solch positive Bedingungen.

Eine imposante Attraktion des Dachgartens ist das 2007 entstandene Fassadenbild „Pink Man“ des italienischen Street-Art-Künstlers Blu. Durch die Nutzung des Daches als Terrasse hat das Kunstwerk nun noch mehr Publikum als früher.

Die orangefarbene Badewanne auf Rädern dient bei Festen als großer Getränkekühler. Bewacht wird das kostbare Gut von Firmen-Hai Haiko.

Eine der besten Nebeneffekte des eigenen Anbaus ist die Ernte. Dank der hingebungsvollen Pflege unserer Facility Manager, Gert Fritsche und Torsten Fränzel, und der hohen Temperaturen, hatten wir einen ertragreichen Sommer. Wir haben schon verschiedene Kräuter, Bohnen, Mangold, Radieschen, Salat und Erdbeeren aus dem Garten geholt. Einzig der Zitronenbaum trägt noch keine Früchte. Natürlich haben wir auch Blumen angepflanzt. Die verwenden wir besonders gerne für Geburtstagssträuße“, so Schilling. Auch um die liebevolle Verwertung der Ernte kümmert sich der begeisterte Hobbykoch Gert Fritsche. „Wenn es in der Küche schon morgens um elf verdächtig gut riecht, ist meist Gert am Werk und verarbeitet das geerntete Gemüse zu einem großen Topf Teamlunch. Mittags stehen die Mitarbeiter dann Schlange, bevor wir am großen Tisch beim gemeinsamen Mittagessen zusammensitzen“, berichtet Schilling.

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