Veganer Genuss in Schöneberg

Bonvivant (Schöneberg)
Mittlerweile ist das Sterne-Restaurant Bonvivant vegan. Küchenchef Nikodemus Berger, selbst Vegetarier, hat das Menü nach und nach umgestellt. Die oberste Prämisse war und ist, keine Ersatzprodukte zu verwenden. Die selbstgewählte Reduktion der Zutaten scheint die Kreativität des gebürtigen Österreichers jedenfalls immer weiter zu steigern. Das Menü begeistert sogar im tiefsten Winter mit Vielfalt und Abwechslung. Aufgetischt werden Rettich mit Wacholder-Rauch, Holunder und Spreewaldgurke, Sellerie mit Weizengras und Wildkräutern, Buchteln mit Spargel und Pilzen, Topinambur vom Regenbogen, Rotkohl mit Rauchmandel, Shiso und Kirschen sowie Walnussblatt mit Trauben, Zimt und Walnuss für 130 Euro. Wer ein 7-Gang-Menü (143 Euro) wünscht, bekommt außerdem Muskatkürbis mit Sanddorn, Milchreis und Basilikumblüte. Wer nicht genug kriegen kann, wählt noch Nikodemus‘ Signature-Gericht: Erdäpfelkas (29 Euro). Begleiten lassen kannst du dich von Alkohol oder alkoholfreien Kompositionen. Wunderbar ist beides, denn Barchef Martin Wolf kreiert Drinks zunächst ohne Alkohol und überlegt dann, welcher Sp(i)rit den Geschmack optimal ergänzt.
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Brasserie Colette (Schöneberg)
Die Brasserie Colette von Tim Raue ist mit ihrer unkomplizierten Kulinarik in Top-Qualität ein Synonym für französische Lebensfreude. Eine vegane Menü-Variante gehört hier natürlich zum Standard. Küchenchef Dominik Obermeier nutzt im Winter die Gelegenheit, die Highlights der Saison mit besonderen Kombinationen und Gewürzen in Szene zu setzen. Im Januar überzeugen fünf Gänge also durch ein Höchstmaß an Kreativität. Das Colette-Vegan-Menü kostet 99 Euro pro Person und bietet Artischocken-Hummus, Maronen an Lorbeermayonnaise und Johannisbeeren, wilden Brokkoli mit Kürbis-Chutney, schwarzem Knoblauch und Mandeln, im Ofen getrocknete und mit veganer Pistazienbutter glasierte Aubergine an Wildkräuterspinat und Curry-Linsen sowie zum süßen Finale Banane mit Haselnussmilch, Schokolade, Salzkaramell und Petersilie. Wer mittags schon veganen Genuss sucht, bekommt die drei Gänge Hummus, Aubergine und Banane aus dem veganen Menü für 64 Euro.
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Veganuary in Mitte

Crackers (Mitte)
Der einstige Club feiert nach eigener Aussage regelmäßig „Partys für den Gaumen“. So wird im Crackers auch der Veganuary für dich garantiert zum Fest. Ob du dich mit einem Steckrübensalat (18 Euro) dank Kräutern und Zitrone und Zuckermais mit Pimientos, Koriander und Polenta (17 Euro) schon auf den Frühling einstimmst oder lieber mit Pilzsuppe die kalte Jahreszeit genießt, bleibt dir überlassen. Als Hauptspeisen kannst du Tempura-Blumenkohl (23 Euro), Wirsing mit Champignons, Walnuss und Kumquat (25 Euro) oder Rosenkohl mit Kichererbsen, Cassis und Crispy Chili (24 Euro) wählen. Und auch das Dessert klingt mit Sorbet, Rumtopf oder Schokolade so abwechslungsreich wie vielversprechend. Das Menü im Crackers beweist mal wieder, dass vegan viel Genuss bereithält. Wer mit Menschen zum Essen kommt, die lieber mit Fisch, Fleisch oder vegetarisch glücklich werden: Für alle Vorlieben steht eine große Auswahl bereit.
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Oukan (Mitte)
Das Oukan steht das ganze Jahr für veganes Fine Dining. Wer sich bisher nicht davon überzeugen konnte, dass hier Lebensfreude auf eine bunte Aromenwelt trifft, sollte das schleunigst nachholen. Ruhe und Achtsamkeit gibt es als Bonus dazu. Japanischer Minimalismus sorgt dafür, dass das Auge sich ebenso wohlfühlt wie der Geist. Ergänzt wird das ästhetische Konzept durch Wabi-Sabi, das die Einfachheit und Unvollkommenheit der Dinge schätzen lehrt. Entsprechend kunstvoll ist auch die Inszenierung der Speisen. Das aktuelle Menü kostet 99 Euro. Mit knusprigen Temaki, Himawari mit Raucharomen, der Brioche-Kreation Fujisan, der Wurzelsymphonie Konsai, der cremigen Schärfe des Tomo, Nashi als feine Erfrischung sowie Kuri, das winterliche Kontraste betont, wird es nie langweilig. Im Gegenteil! Zum Abschluss werden Petit Four serviert. So kommt man doch gern auf den veganen Geschmack.
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Blumental (Mitte)
Das Blumental gehört zu unseren liebsten Brunch-Spots. Für den Veganuary empfehlen wir aber auch unbedingt das Dinner. Das wird zum Teilen serviert. Kleine Mezze erhalten eben die Freundschaft. Es gibt vegane Klassiker der Levante-Küche wie Hummus (4,40 Euro), gebackenen Blumenkohl mit Tahinisauce und Granatapfel (6,50 Euro) und Hummus Sabich (5,90 Euro), aber auch vegane Köstlichkeiten, die aus anderen Ländern inspiriert sind: Cabbage Cravings mit Spitzkohl (12,90 Euro), Ajvar (3,90 Euro) und BBQ Mushrooms (4,90 Euro). Die freundlichen Preise und der hervorragende Geschmack laden dazu ein, sich eine bunte Auswahl zu gönnen. So kann man in der gemütlichen Atmosphäre den ganzen Abend vor sich hin schlemmen. Dazu passen sämtliche Drinks: ob Bier, Wein, Cocktails oder leckere Limonaden. Der Service ist darüber hinaus sehr herzlich, so dass du dich wie zu Hause fühlen kannst.
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Vegane Kulinarik in Kreuzberg

HAPPA (Kreuzberg)
Das kleine Restaurant HAPPA ist vorbildlich in allen Belangen. Im sozialen Miteinander, in Nachhaltigkeit, in der Professionalität und im besten Geschmack. Letzter zeigt sich nicht nur bei den fabelhaften pflanzlichen Kompositionen von Sophia Hoffmann auf den Tellern, sondern auch im lässigen wie farbenfrohen Gastraum. Dienstags bis freitags gibt es „Das kleine Happa“ – ein saisonales 3-Gang-Menü, das dich für 40 Euro mit Brot, Vorspeise, Hauptspeise und Dessert beglückt. An den Samstagen wird „Das große Happa“ gefeiert. Ein Genussabend mit fünf Gängen, den du nur mit einem Ticket erlebst, das du dir rechtzeitig buchst. Ob man allein, zu zweit oder in großer Runde kommt: Das gute Essen verbindet. Übrigens kannst du deine Lieblingsspeisen aus dem HAPPA nun auch nachkochen. Sophia hat ein Kochbuch herausgebracht. Das enthält neben Rezepten auch Küchengeschichten und Tipps für Zero Waste.
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Friedrichshain tischt vegan auf

1990 Vegan Living (Friedrichshain)
Authentisches Essen aus Asien und ein Ambiente wie in Omas vietnamesischer Wohnküche: Das 1990 Vegan Living ist ein Garant für neue Kreationen mit verblüffenden Geschmacksereignissen und bekannten Genuss-Optionen. Serviert werden die vielfältigen Tapas-Kreationen in kleinen Schälchen, die zum Teilen einladen. Zum Einsatz kommen nur frische Zutaten von hoher Qualität, so bleibt der feine Geschmack hier eine feste Größe. Man überzeugt im 1990 Vegan Living übrigens ausschließlich mit leckerer Küche statt mit missionarischem Eifer, dass die vegane Küche eine gesunde Alternative zu allen anderen Essgewohnheiten bietet. Neben den Top-Speisen sind der herzliche Service und die familiäre Atmosphäre gute Gründe, hier regelmäßig einzukehren – zum Lunch und zum Dinner. Hier ist nur noch Kartenzahlung möglich.
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Prenzlauer Berg feiert den Veganuary

Feel Seoul Good (Prenzlauer Berg)
Koreanisches Wohlfühlessen: Im Feel Seoul Good wird jeder glücklich, der auf asiatische Küche steht. Denn die koreanische Küche zeigt sich offen für Einflüsse aus anderen Regionen, um daraus sehr eigene Traditionen zu entwickeln. Im Feel Seoul Good sind alle Gerichte vegan. Das Ambiente ist angenehm, wenn auch nicht gemütlich. Aber wer braucht bequeme Sessel, wenn man auf Hockern leckere Bibimbap (14,80 Euro), würzige Ramyun (13,80 Euro), Wok-Gerichte (14,80 Euro) und mehr genießen kann?! Hier überzeugen Frische, Qualität und Geschmack. Ein Muss weit über den Veganuary hinaus.
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Das Försters (Prenzlauer Berg)
Das Försters macht Unmögliches möglich und liefert die gute alte Hausmannskost, in der fast jeder Protagonist fleischlich ist, vegan. Es gibt Schnitzel, Gans, Rouladen und Leber, jeden Donnerstag wird der Döner gefeiert. Im Januar kannst du dich – wie in allen anderen Monaten auch – der großen Auswahl hingeben, ohne jemals mit dem Service zu diskutieren, ob dein Mahl wirklich tierfrei ist. Letzteres war übrigens der Anlass, das Restaurant Das Försters zu gründen. In einem Urlaub in Asien entdeckte Annett Försters, wie entspannt es sein kann, nach Lust und Laune von der Karte zu bestellen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob da in den Gerichten doch tierische Produkte versteckt sein könnten. Also beschloss sie, Berliner*innen diese vegane Freiheit auch zu ermöglichen.
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Wedding goes vegan

Sotto (Wedding)
Pizza-Liebe kennt keine Grenzen, entsprechend breit ist das Sotto aufgestellt. Nicht nur Veganer*innen und Vegetarier*innen erfreuen sich hier an Pizzen, die saisonal oder als Klassiker mit feinstem Geschmack überzeugen. Der Teig, den du auch glutenfrei bestellen kannst, verwandelt sich im Ofen zu einem knusprigen Grund, die Pizza nur noch hier zu essen. Natürlich kannst du ebenso mit Risotto oder Pasta dein kulinarisches Glück finden. Der italienische Laden ist kein Geheimtipp mehr, also werden Reservierungen dringend empfohlen. Am Style könnte das Restaurant noch ein wenig arbeiten, aber sobald das Essen auf dem Tisch steht, vergessen die Gäste alles um sich herum.
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