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Brammibal's Donuts: Vegane Donuts für Berlin

Reuterkiez - Donuts ohne Eier, Milch und Butter, die trotzdem schmecken. Das geht nicht? Doch. Wer es nicht glaubt, sollte Brammibal's Donuts am Maybachufer einen Besuch abstatten. Wir waren zum veganen Probefuttern da.

Sold out! Als ich am Eröffnungs-Wochenende das Schild vor Brammibal’s Donuts sehe, zieht sich mein Magen für einen kurzen Augenblick zusammen. Ich will unbedingt die leckeren Donuts futtern, die ich von diversen Street Food Märkten kenne. Doch dann lese ich den kleinen Zusatz. Es gibt schon wieder Nachschub. Und ich muss dafür nicht eine Stunde lang anstehen – so wie viele vor mir. Also rein in den Laden, bestellen, aufessen und danach traurig sein. Warum? Weil nichts mehr von den verdammt guten Donuts da ist. Das war die Kurzform meines Besuchs im ersten veganen Donut-Shop Berlins. Aber es gibt noch mehr zu erzählen …

Die Spezialität bei Brammibal’s Donuts

Wenig überraschend: das Hauptaugenmerk des Ladens liegt auf den namensgebenden Teigringen. Die sind nicht nur lecker, sondern, ganz wie es sich für das hippe Neukölln gehört, auch noch vegan und selbstgemacht. Das man das nicht schmeckt, ist wirklich eine Leistung. Toppings wie Applepie und Chocolate Peanut-butter fudge können locker mit Dunkin‘ Donuts mithalten. Doch so viel Exklusivität hat auch ihren Preis. Für eine 4er-Box zahle ich neun Euro – kein günstiges Vergnügen. Schade auch, dass die sonst so große Auswahl schon stark eingeschränkt ist, als ich komme. Doch daran merkt man: Hausgemacht ist in diesem Fall nicht nur ein Versprechen. Die Betreiber Bram und Jessica haben schließlich als Hobbybäcker angefangen. Als Ergänzung zum Donut servieren sie bei Brammibal’s übrigens auch leckeren Kaffee aus den Niederlanden, Saft und Bagels.

Die Atmosphäre

Der Laden ist irgendwo zwischen unspektakulär und hipster. Die lange, selbstgebaute Theke ist mit einer Kaffeemaschine, Schaukästen und einer Kasse bestückt. Dahinter hängen ein paar Regale, die Backsteine einer Wand liegen offen. Ansonsten gibt es noch einige wenige Tische und Sitzgelegenheiten. Kein zweites Wohnzimmer, für einen neuen veganen Hotspot aber angenehm unaufgeregt, obwohl man auch hier nur Englisch spricht. Die meisten Leute verlassen den etwas dunklen Laden ohnhin wieder und setzten sich ans nahgelegene Ufer. Es geht ja schließlich um die Donuts.

 

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