Berliner Start-up

Obst zum Knuspern

Obst zum Knuspern
So sieht er aus, der neue Knuspersnack von DÖRRWERK.
Nicht mehr ganz so ansehnliches Obst einfach wegwerfen? Das muss nicht sein! Ein Berliner Start-up zaubert aus Lebensmitteln zweiter Wahl einen ziemlich raffinierten Snack.

Dass in Deutschland jährlich viel zu viele noch genießbare Lebensmittel auf dem Müll landen, ist ein Problem, das glücklicherweise verstärkt als ein solches erkannt wird. Nicht nur die Berliner Tafel, die Bäckerei Second Bäck oder die Culinary Misfits zeigen, dass man mit überflüssigen Lebensmitteln anders umgehen und ziemlich sinnvolle Dinge anstellen kann. Auch ein junges Berliner Start-up gehört seit neuestem zu einer Reihe nachhaltiger Unternehmen und Initiativen ein. Die Idee: aus nicht mehr so ansehnlichem Obst zweiter Wahl aus Großmärkten, Bioläden oder frisch vom Feld einen leckeren Snack zu produzieren, der bei den Verbrauchern plötzlich wieder richtig gut ankommt.

Dazu hat sich DÖRRWERK – nicht zuletzt dank der Untersützer einer Ende 2014 ins Leben gerufenen Crowdfunding-Kampagne – einen großen Trockenschrank zugelegt. Dort werden die pürierten und gemischten Früchte nach einer jahrhundertealten Tradition gedörrt. Heraus kommt das sogenannte „Fruchtpapier“ – ein Snack, der zu 100 Prozent aus Obst (10 Prozent davon Bio-Obst) besteht, damit vegan, glutenfrei und lactosefrei ist und schließlich auch noch nachhaltig verpackt wird. Das hauchdünne und krosse Obst könnte als Mischung zwischen Fruchtschnitte und Knabbersnack beschrieben werden und ist definitiv mal was Neues, erhältlich derzeit in den Geschmacksrichtungen „Apfel & Ananas“, „Apfel & Banane“, „Apfel & Erdbeere“ sowie „Apfel & Mango“. 35 Gramm des gesunden Snacks kosten nicht ganz billige aber nachhaltig investierte 3,20 Euro und sind online sowie im Schöneberger Café Levante erhältlich.

Ausgedacht hat sich das Ganze übrigens Dr. Zubin Farahani, ein junger Arzt, der durch einen Freund für das Thema Lebensmittelverschwendung sensibilisiert wurde und DÖRRWERK im Sommer 2014 ins Leben gerufen hat. Künftig soll auch weniger zuckerreiches Gemüse wie etwa Kohl zu Fruchtpapier verarbeitet werden. Und auch nach weiteren Vertriebsmöglichkeiten hält man Ausschau, geplant ist etwa ein regelmäßiger Stand auf dem Nachtmarkt in der Markthalle Neun. Alle weiteren Infos findest du hier.

Café Levante, Goltzstraße 6, 10781 Berlin

Telefon 030 64313341


täglich 12:00 bis 22:00 Uhr

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