KinderUni Lichtenberg unterwegs

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Das Spezialgebiet von Professor Stepan Schäfer sind Automaten und Roboter. Auch er wird im Rahmen des Projektes "KinderUni Lichtenberg unterwegs" sein Wissen außerhalb des Hörsaals weitergeben.
Das Spezialgebiet von Professor Stepan Schäfer sind Automaten und Roboter. Auch er wird im Rahmen des Projektes "KinderUni Lichtenberg unterwegs" sein Wissen außerhalb des Hörsaals weitergeben.
Noch bevor im November die "KinderUni Lichtenberg" in die neue Vorlesungszeit startet, haben Jugendeinrichtungen im Bezirk die Möglichkeit, das Angebot der "KinderUni unterwegs" wahrzunehmen. Professoren und Dozenten machen sich dabei auf den Weg in die Bildungszentren im Kiez, um SchülerInnen ab acht Jahren mit Workshops, Exkursionen und Vorlesungen für Themen aus den Natur- und Geisteswissenschaften zu begeistern.

„Was geschieht mit unserem Abwasser?“, „Wie viele Farben hat die Welt?“ oder „Warum ist es so schwer, sich richtig zu verstehen?“ – diesen und anderen Fragen können die Kinder bei dem Besuch der DozentInnen auf den Grund gehen.

Je nach Themengebiet sind die Veranstaltungen der „KinderUni Lichtenberg unterwegs“ für SchülerInnen der 3. bis 8. Klassenstufen geeignet. Während sich die Vorlesungen jedoch an bis zu 100 kleine und große Zuhörer richten können, sind Workshops und Exkursionen auf die speziellen Bedürfnisse kleinerer Gruppen zugeschnitten.

In diesem Jahr wird erstmals ein mobiles Angebot der seit 2003 aktiven „KinderUni Lichtenberg“ (KUL) organisiert. Aufgrund der zeitlichen und räumlichen Flexibilität kann dabei auf die Bedürfnisse ganz verschiedener Bildungseinrichtungen eingegangen werden. Bibliotheken und Schulen sind ebenso zum Mitmachen eingeladen wie Jugendclubs oder Kiezzentren.

Eltern und Kindern entgegenkommen

„Wir möchten die Bildung zu den Kindern bringen und auch denjenigen den Zugang zur KinderUni ermöglichen, die das Angebot an der Hochschule nicht wahrnehmen können“, so Kristine Kretschmer von „sowieso“, dem zuständigen Pressebüro. Derzeit sei das Angebot der „KUL unterwegs“ zwar auf den Bezirk Lichtenberg und das laufende Schuljahr beschränkt, „doch bei einem erfolgreichen Projektverlauf darf auf eine Ausweitung gehofft werden“, so Kretschmer.

Auf die Bildungseinrichtungen kommen dabei keine oder nur geringe Kosten zu: Lediglich Workshops, die spezielle Materialien benötigen, sind auf einen finanziellen Zuschuss angewiesen. Ansonsten sind die Angebote der von der Wohnungsgesellschaft HOWOGE initiierten „KUL unterwegs“ kostenlos.

Betreut werden die Kinder vor allem von Professoren und Dozenten aus den Hochschulen für Wirtschaft und Recht sowie Technik und Wirtschaft. In den angebotenen Veranstaltungen können sich die Kinder dabei nicht nur mit Fragestellungen aus „Umwelt und Natur“, sondern auch mit Themen aus den Bereichen „Kommunikation“, „Respekt“ oder „Kunst und Kommerz“ auseinandersetzen.

Wer die Angebote dieses besonderen Bildungsprojektes wahrnehmen möchte, kann sich unter kul-unterwegs.de über die mobile Kinder-Uni informieren.

Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Treskowallee 112, 10318 Berlin

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