Ratgeber

Die positiven und negativen Seiten des Stadtlebens

Blonde girl in the middle of the street with happy expression walking around with an orange jacket and a bag and looking at the camera.
Immer wieder stehen Menschen vor der Wahl, ob sie in eine Stadt ziehen oder auf dem Land wohnen sollen. In einer Großstadt wie Berlin zu leben und zu arbeiten, hat definitiv einige Vorteile. Von allem gibt es ein umfassendes Angebot – das zieht sich durch sämtliche Bereiche, von Bildung über Arbeit bis Freizeit. Allerdings hat das Leben in einer Großstadt auch seine Schattenseiten. Die wiederum können deine Gesundheit belasten.

Vielfältiges Freizeit- und Unterhaltungsprogramm  

Dieser Punkt ist für viele Menschen der Hauptgrund, um nach Berlin zu ziehen – oder dort wohnen zu bleiben, wenn sie beispielsweise dort aufgewachsen oder für ein Studium in die Hauptstadt gekommen sind. Denn wer sich einmal an die unfassbare Masse an Angeboten rund um Freizeit sowie Entertainment gewöhnt hat, für den wirkt jede andere Stadt langweilig. Langeweile, die gibt es in Berlin nicht. Einerseits wären da die klassischen Attraktionen, die nicht nur jeder Tourist, sondern eben auch jeder Berliner mindestens einmal mit eigenen Augen gesehen haben sollte. 

Doch die wirklich coolen Ecken kennt wohl nur jeder waschechte Berliner. So ein Wochenende am Wannsee oder der Besuch auf dem Festival of Lights gehören für quasi alle Hauptstädter zu den Pflichtterminen im Jahr. Egal, zu welcher Tages- oder Nachtzeit du unterwegs bist. Egal, wonach dir der Sinn steht, von Party bis Kultur. In Berlin ist dir quasi jederzeit alles geboten. Selbst, wenn es nur der Döner mitten in der Nacht ist. Denn das ist für Menschen auf dem Land undenkbar. Die Liste, was Berlin – und Großstädte im Allgemeinen – so besonders macht, nimmt kein Ende: 

  • Ausflugsmöglichkeiten 
  • Biergärten 
  • Festivals 
  • Geschichtsträchtigkeit 
  • Konzerte 
  • Kulinarische Vielfalt 
  • Kultur 
  • Musicals 
  • Nightlife
  • „Öffis“ 
  • Parks 
  • Religiöse Anlaufstellen 
  • Shoppingmöglichkeiten 
  • Szene 
  • Zoos und Tiergärten 
  • u. v. m. 

Dadurch kannst du ganz spontan entscheiden, sozusagen ohne Planungs- oder Zeitaufwand, was du wann machen möchtest. Auf dem Land musst du für größere Unternehmungen oder Ausflüge oft längere Anfahrtswege einplanen, ein eigenes Auto besitzen oder dich nach Öffnungszeiten richten. Es ist diese Vielfalt, die das Leben in der Großstadt so aufregend macht. Doch es gibt eine Sache, die hier eben nicht geboten ist, und zwar die Natur. Doch dazu später mehr.  

Umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten 

  

In Großstädten wie Berlin gibt es eine viel größere Auswahl an Boutiquen, Supermärkten, Drogeriemärkten & Co als auf dem Land. Das bedeutet, dass du zu jeder Tages- und Nachtzeit alles kaufen kannst, wonach dir gerade der Sinn steht. Ja, tatsächlich ist das, zumindest in Berlin, dank der legendären „Spätis“ auch mitten in der Nacht möglich. Das ist ein großer Vorteil, nicht nur für Feierwütige, sondern auch für jeden mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten. Denn auf dem Land haben viele Supermärkte nur Öffnungszeiten wie von 8 bis 19 Uhr und wer einen normalen Job hat, vielleicht die eine oder andere Überstunde machen muss, kann dadurch bereits unter Zeitdruck geraten. Sonntags lässt sich auf dem Land ohnehin nicht einkaufen und mitten in der Nacht? Keine Chance! 

Aber es sind nicht nur die klassischen Supermärkte, die in der Großstadt mehr Möglichkeiten bieten. Es sind auch all die kleinen „Nischenangebote“, die das Leben in Berlin oder anderen Metropolen einfacher machen. Denn wer Produkte abseits des Mainstream sucht, wird auf dem Land oft nicht fündig oder muss weite Wege auf sich nehmen. In Großstädten gibt es hingegen eine schier endlose Auswahl an Bio- oder veganen Einkaufsläden, an Second-Hand-Shops für Kleidung, an Weltläden oder Fair Trade Shops, an Ausstattern für quasi jedes denkbare Hobby und, und, und… 

Selbst die ausgefallensten Produkte und Dienstleistungen stehen dir in Berlin sowie vielen weiteren urbanen Gebieten zur Verfügung, wovon auf dem Land die meisten Menschen nur träumen können. Doch die Digitalisierung bringt auch für sie mittlerweile immer mehr Möglichkeiten, eben ohne Abstecher in die nächstgelegene Großstadt entsprechende Produkte zu finden – denn alles lässt sich (auch) online bestellen. Ein Vorteil des Stadtlebens also, der an Relevanz verliert, doch zumindest musst du keine Wartezeiten in Anspruch nehmen wie beim Online-Shopping, wenn du entsprechende Einkäufe tätigen möchtest.  

Alles in Reichweite

Keine Wartezeiten – damit ist ein wichtiges Stichwort gefallen. Denn die Stadt ist schlichtweg schnelllebiger, was durchaus Vorteile mit sich bringt. Nicht nur, dass du alles findest, wonach du suchst; du findest es auch noch direkt um die Ecke. Oft kannst du zu Fuß gehen, das Fahrrad nehmen oder zumindest fährt die Bahn direkt vor deiner Haustür bis zum gewünschten Ziel. Mobilität ist in der Großstadt denkbar einfach und ständig kommen neue Innovationen hinzu: 

  • Bikesharing, 
  • Carsharing, 
  • E-Scooter, 
  • Fernbusse 

und ähnliche Konzepte haben die Mobilität in Berlin und vielen weiteren deutschen Großstädten in den vergangenen Jahren revolutioniert und sind damit ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Denn dann soll der Stau in den Metropolen endgültig der Vergangenheit angehören, indem die Menschen auf neue und schlichtweg praktischere sowie umweltfreundlichere Verkehrsmittel „umgelenkt“ werden. Das bringt Vorteile für jedermann: Junge Leute können immer häufiger auf einen Führerschein verzichten, und ebenso auf ein eigenes Auto, was viel Geld spart. Ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und vielleicht nicht mehr Auto fahren können, werden nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und können sich besser, sprich bis ins höhere Alter, selbständig versorgen. Und zuletzt profitieren natürlich die Umwelt und das Klima 

Egal, wann und wo du also in der Stadt hin willst, oder wenn du diese verlassen möchtest, steht dir ein passendes Verkehrsmittel zur Verfügung. Die meisten davon kannst du auch noch mit reinem ökologischen Gewissen und kostenlos oder zu minimalen Preisen nutzen. Auf dem Land ist das Auto oft die einzige Option. Wenn es überhaupt ein öffentliches Verkehrsnetz mit Zügen und Bussen gibt, dann fahren diese nur einmal pro Stunde oder ähnlich selten. Und in der Nacht werden sie vollkommen eingestellt. Junge Leute, die dann von einer Party nach Hause möchten, müssen entweder nüchtern bleiben und selbst fahren oder sich von Eltern & Co abholen lassen. Für die meisten Berliner wäre das undenkbar. Für sie bedeutet die Mobilität ein großes Stück Freiheit, eine mindestens ebenso große Zeitersparnis und damit ein sehr großes Argument für das Stadtleben.  

Bessere Bildungs- und Berufschancen

Hand aufs Herz: Nicht jeder „Zugezogene“ ist freiwillig nach Berlin gekommen und nicht jeder Einheimische ist freiwillig geblieben. In vielen Fällen sind Großstädte wie Berlin keine Option, sondern die einzige Möglichkeit, um die eigenen Bildungs- oder Karriereziele zu erreichen Schließlich sitzen die meisten Universitäten und (Hoch-) Schulen in städtischen Gebieten. Es gibt somit Ausbildungen oder Studiengänge, die du nur in gewissen Städten absolvieren kannst. Viele wollen dann nur für einige Jahre in die Großstadt kommen, vielleicht das eine oder andere Abenteuer erleben, und anschließend wieder nach Hause zurückkehren. Doch wer sich einmal an die Vorzüge des Stadtlebens gewöhnt hat, will anschließend nicht mehr auf diese verzichten.

Ähnlich sieht es aus, wenn du dich auf Jobsuche befindest. Je nach Branche, gibt es durchaus Arbeitgeber, deren Sitz sich auf dem Land befindet – oder die sich von einem ländlichen Wohnort aus zumindest gut erreichen lassen. Das gilt sogar für einige größere Unternehmen. Doch die meisten namhaften Firmen haben ihren Sitz in Großstädten oder in deren unmittelbarer Nähe. Klar, denn auch sie profitieren von den Vorzügen der Metropolen, allen voran dem Netzwerk an Geschäftspartnern & Co sowie der bereits geschilderten Mobilität. Zudem macht sie ein Standort in der Großstadt für Arbeitnehmer attraktiver, was das Recruiting erleichtern kann.

Und auch, wer einen bodenständigen Job wie jenen als Handwerker hat, genießt in Großstädten schlichtweg eine größere Auswahl an potenziellen Arbeitgebern. Gleichzeitig stehen deine Chancen besser, wenn du dich für eine Selbständigkeit entscheidest, denn von Investoren über Kooperationspartner bis hin zu potenziellen Kunden stehen dir in Städten wie Berlin mehr Möglichkeiten offen, die deine Erfolgschancen deutlich erhöhen können. Die Hauptstadt hat nicht ohne Grund eine so florierende Startup-Szene. Du siehst: Berlin & Co haben eine breite(re) Palette an Firmen verschiedenster Branchen, an unterschiedlichen Schulformen, Ausbildungen sowie Hochschulen und Universitäten, an deren Fachrichtungen und schlichtweg an Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Lärm und Stress

Doch Städte haben eben auch Kehrseiten. Manche Menschen kommen mit diesen Nachteilen des Stadtlebens besser klar, für andere werden sie schneller zur gesundheitlichen Belastung. Das betrifft zum Beispiel den Lärmpegel, der in Großstädten rund um die Uhr herrscht. Vollständige Ruhe existiert quasi nicht, zumindest nicht ohne Hilfsmittel wie Ohrstöpsel. Wer schon immer oder für eine sehr lange Zeit in Berlin & Co wohnt, meint vielleicht, sich an diesen Grundlärm gewöhnt zu haben. Doch Fakt ist, dass dieser eine körperliche sowie psychische Belastung ist, sei es bewusst oder unbewusst. Denn ständiger Lärm löst im Körper einen gewissen Stress aus und ist dieser „Grundstress“ dauernd vorhanden, kann er früher oder später zu gesundheitlichen Problemen führen. 

Eine typische Folge ist zum Beispiel Tinnitus. Zwar kann dieser unterschiedliche Arten, Ursachen und Schweregrade aufweisen, doch Stress spielt häufig (auch) eine Rolle. Ein andauernder Lärmpegel in Verbindung mit körperlichem oder psychischem Stress kann die unangenehmen Ohrgeräusche hervorrufen, ebenso wie zahlreiche andere stressbedingte Erkrankungen von Magen-Darm-Beschwerden über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu lebensbedrohlichen Folgen wie einem Schlaganfall. Lärm und Stress in den Großstädten sind daher Gefahren für die eigene Gesundheit, die du keinesfalls unterschätzen solltest. 

Der Stress wird nämlich nicht nur durch den Lärm hervorgerufen, sondern es ist das hektische Stadtleben im Allgemeinen, das für viele Menschen zum Stressfaktor wird. Was zu Beginn vielleicht noch cool und aufregend ist, kann irgendwann gehörig auf die Nerven gehen: Menschenmassen, überfüllte Öffis, die immerwährende Hektik, die andauernde Lebendigkeit der Stadt oder die Reizüberflutung an allen Ecken und Enden sind dafür typische Beispiele. Damit ist die Stadt der Gegenpol zum ruhigen und oftmals entspannte(re)n Landleben, das eben auch Auszeiten von Lärm und Stress erlaubt. Während jüngere Menschen diese Stressoren in der Großstadt oft noch besser ausblenden können, diese – wie bereits erwähnt – vielleicht sogar als positiv empfinden, wendet sich das Blatt oft mit steigendem Alter, wenn das Leben per se durch Beruf, familiäre und weitere Verpflichtungen stressiger wird. Dann können Dauerlärm, Hektik & Co das Fass sozusagen zum Überlaufen bringen.  

Einsamkeit und Anonymität  

Familiäre Verpflichtungen? Die haben viele Berliner und Menschen in anderen Metropolen nicht. Denn das „Singlesein“ liegt voll im Trend. In Deutschland gibt es immer mehr Single-Haushalte, vor allem in den Großstädten. Manchmal handelt es sich dabei um die bewusste Entscheidung, sozusagen ein ungebundenes Leben frei von Verpflichtungen zu führen. In anderen Fällen ist der Wunsch nach einer eigenen Familie zwar vorhanden, doch jeder Großstädter weiß, wie schwierig es sein kann, eine ernsthafte Beziehung einzugehen. Denn in einer Generation, die auf Partys quasi täglich neue potenzielle Partner kennenlernt und durch Apps wie Tinder eine schier unendliche Auswahl hat, will sich niemand mehr festlegen. Einsamkeit kann die Folge sein. 

Doch es geht nicht nur um Liebesbeziehungen. Es sind auch die anderen sozialen Kontakte, die in Großstädten schlichtweg anders sind. Zwar triffst du hier tagtäglich unendlich viele Menschen; vermutlich deutlich mehr als auf einem Dorf im ganzen Jahr. Doch in der Stadt herrscht Anonymität. Man grüßt sich nicht. Man kennt sich nicht. Man kümmert sich nicht. Nachbarn haben untereinander meist keinen Kontakt und wenn jemand auf der Straße nach Hilfe ruft, bleiben diese Rufe erschreckend oft unbemerkt – oder sie werden bewusst ignoriert. Diese Anonymität, ja beinahe Teilnahmslosigkeit, in den Großstädten kann ein Gefühl der Einsamkeit nach sich ziehen 

Natürlich mag es Ausnahmen geben. Doch selbst, wenn du in einer WG wohnst oder viele soziale Kontakte hast, solltest du dich fragen, ob diese tatsächlich von Qualität sind. Denn Berlin & Co seien oberflächlich, beschweren sich viele Großstädter, sprich man ist nur so lange nicht alleine, wie man den Erwartungen anderer entspricht. Gewiss gibt es auch auf dem Land viele Menschen, die sich einsam fühlen, aber prinzipiell hast du dort noch mehr Kontakte und man kümmert sich eher. Du hast deine Nachbarin lange nicht gesehen? Dann klingelst du an der Tür und fragst, ob alles in Ordnung ist. Deine beste Freundin hat ein Problem? Dann fährst du sofort zu ihr und hilfst ihr. Du lernst einen interessanten Menschen kennen? Dann lässt du dich vermutlich eher auf eine feste Beziehung ein als in der Großstadt. Einsamkeit ist somit auf dem Land ein geringeres Risiko. Und da sie nicht nur deine Lebensqualität beeinträchtigen, sondern sogar tödlich enden kann, solltest du dieses Risiko keinesfalls unterschätzen.  

Platz kostet extra  

Wohnraummangel. Dieses Wort lässt bei vielen Großstädtern einen Schauer über den Rücken laufen. Denn jeder, der schon einmal auf Wohnungssuche in Berlin & Co war, weiß, wie schwierig dieses Unterfangen ist. Die meisten Wohnungen sind entweder unbezahlbar, unbewohnbar oder sie haben unzählige Mitbewerber. Hunderte oder sogar tausende Bewerbungen auf eine schöne sowie preiswerte Wohnung sind keine Seltenheit. Wer daher eine neue Bleibe suchen will oder muss, ist oft monate- oder sogar jahrelang beschäftigt – und braucht eine ordentliche Portion Glück. Diese hohe Nachfrage führt dazu, dass die Miet- und Kaufpreise für Wohnraum in deutschen Großstädten immer weiter steigen. Denn irgendwelche Besserverdiener, die bereit sind, überdurchschnittliche Preise zu bezahlen, gibt es doch immer.  

Lange Zeit war Berlin noch als eine der günstigsten Metropolen in Deutschland bekannt und beliebt. Seit einigen Jahren steigen aber auch hier die Preise in schwindelige Höhen. Der Traum vom Eigenheim rückt damit für viele Stadtmenschen in unerreichbare Ferne. Immer mehr entscheiden sich deshalb dafür, eben doch die Stadtgrenzen hinter sich zu lassen und stattdessen in die ländlicheren Gegenden rund um die Großstädte zu ziehen. Dort sind die Wohnungen und Häuser noch günstiger und es warten zahlreiche Vorteile des Landlebens. Nur bedeutet das eben, jene des Lebens in der Großstadt zumindest teilweise hinter dir zu lassen. Nicht alle Menschen haben somit noch die freie Wahl, ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen möchten; oder sie müssen sich mit minimalem Wohnraum in weniger guten Gegenden begnügend. Ob es dir das Wert ist, musst du schlussendlich selbst entscheiden. 

Wenig Kontakt zur Natur  

Zuletzt muss noch einmal die Natur aufgegriffen werden. Dieser Punkt wurde bereits erwähnt und ist für viele Menschen bei ihrer Entscheidung essentiell. Denn so aufregend Großstädte wie Berlin sein mögen und so viele Parks sie auch zählen – wirkliche Natur findest du hier nicht. Es ist aber eben diese Natur, die vielen Menschen beim Stressabbau hilft. Sie erlaubt ein Frühstück bei Vogelgezwitscher im Garten. Sie erlaubt Waldspaziergänge mit der ganzen Familie. Und sie schenkt schlichtweg vollkommene Ruhe, von der viele Berliner & Co nur träumen können.

Unterm Strich, ist das Leben auf dem Land entspannter und oftmals auch gesünder. Denn der Aufenthalt in der Natur hat auf Menschen eine heilende Wirkung. Viele Großstädter entfliehen daher an den Wochenenden, an Feiertagen oder im Urlaub dem urbanen Gebiet, um in der Natur den angestauten Stress abzubauen. Auf dem Land ticken die Uhren langsamer. Die Menschen sind weniger gestresst und grüßen sich noch auf der Straße. Viele von ihnen pflegen Hobbys in der Natur, die in der Großstadt kaum möglich sind, wie Mountainbiken, Camping, Wandern, Reiten, Windsurfen und, und, und…

Natürlich kann nicht jeder Mensch der Natur etwas abgewinnen. Es gibt daher Personen, die quasi für die Großstadt prädestiniert sind und sich nur zwischen Lärm und Hektik wohlfühlen. Doch für mindestens ebenso viele ist das Gegenteil der Fall: Sie leben auf dem Land gesünder und glücklicher – vor allem wegen der Natur, aber auch aufgrund der weiteren geschilderten Vorteile. Es gibt somit kein prinzipielles „Richtig“ oder „Falsch“, sondern jeder muss den Wohnort finden, der am besten zu einem selbst passt. Wenn du dich aber für die Großstadt wie Berlin entscheidest, musst du umso mehr darauf achten, deine Gesundheit zu bewahren; vielleicht, indem du hin und wieder einen Abstecher auf das Land machst.

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