Wandern in Köpenick

Flussabwärts im Erpetal

Europa in Köpenick: Der Erpetalwanderweg ist Teil des Europäischen Fernwanderwegs E 11.
Europa in Köpenick: Der Erpetalwanderweg ist Teil des Europäischen Fernwanderwegs E 11.
QIEZ denkt sich das Wetter schön und freut sich auf die nächste Wanderung: im Erpetal zwischen Friedrichshagen und Hoppegarten. Eine kleine Entdeckungsreise am Rande Berlins …

Auf rund zehn Kilometern Strecke lässt sich der Großstadtstress im Erpetal ganz fix vergessen: Die Landschaft mit ihren weiten, wilden Wiesen ist der reinste Augenschmaus – am liebsten möchte der Wanderer alle paar Meter verweilen und das Übermaß an Himmel, Wind und Grün aufsaugen. Auf der Wanderung von Friedrichshagen nach Hoppegarten investiert so mancher Naturfreund dafür gern einmal sieben Stunden Lebenszeit. Ungelogen, QIEZ war dabei!

Wo geht’s los?

Hinkommen ist kein Problem: Einfach rein in die Wanderkluft und mit der S-Bahn raus nach Friedrichshagen! Direkt hinter dem S-Bahnhof landet der Wanderwillige auf dem Erpetalwanderweg. Erpe, so heißt das kleine Flüsschen, dem der Wanderweg folgt. Im Volksmund jedenfalls. Behördlich hat der Fluss natürlich einen Vor- und Zunamen, wie sich das gehört: „Neuenhagener Mühlenfließ“. Mit dem neckischen Spitznamen schmückt sich der zierliche Fluss auf seinem Abschnitt zwischen Köpenicker Müggelspree und Neuenhagen, wo er sich extra für die Berliner mit wildem Farn herausgeputzt hat.

Wo geht’s lang?

Direkt im Kurpark neben der S-Bahnstation beginnt die Strecke. Wer nicht schon zu Anfang ins Bummeln verfällt, muss nicht lange warten, um sich ganz wie im Heimatfilm zu fühlen. (Keine Angst, das entsprechende musikalische Rahmenprogramm entfällt.) Der Weg führt zuerst durch jugendlich wirkenden Laubwald und vorbei an der Heidemühle. Später geht’s über einige kleine Brücken, durch den alten Dahlwitzer Forst, über die saftigen Wiesen des Elsengrunds und schließlich an der Galopprennbahn Hoppegarten vorbei bis zur S-Bahnstation Hoppegarten.

Wer ist noch da?

Pferde sind unter Umständen schon wesentlich früher anzutreffen, bietet sich die Landschaft für Ausritte doch geradezu an. Außerdem kreuzen den Weg des Wanderers womöglich schnatternde Enten (wenn man es über sich bringt, für eine Weile mit der Graspfeiferei aufzuhören) und, allerdings nur vereinzelt, schnackende Touristen. Was sie ausgerechnet auf diesen Pfad führt? Seine Bekanntheit: Der Wanderweg darf sich als Teil des Europäischen Fernwanderwegs E 11 brüsten.

Flussabwärts im Erpetal, Dahlwitzer Landstraße 1, 12587 Berlin

Weitere Artikel zum Thema

Freizeit + Wellness | Ausflüge + Touren
Seensucht: Der Liepnitzsee im Norden
Türkis funkelndes, unfassbar klares und erfrischend kühles Wasser: Ein Ausflug an den Liepnitzsee nördlich von […]
Freizeit + Wellness | Ausflüge + Touren
Top 5: Die schönsten To-Dos am Schlachtensee
Gerade wurde unser Schlachtensee vom US-Nachrichtensender zu einer der besten 20 Bademöglichkeiten der Welt gekürt! […]
Freizeit + Wellness | Ausflüge + Touren
Seensucht: Großer Stienitzsee im Osten
See, Wald, Urlaub! Die Erholung liegt für Berliner praktisch vor der Haustür. In unserer Serie […]