Brandenburg
Sparmaßnahmen der Schlösserstiftung

Warum sechs Schlösser in Berlin und Brandenburg schließen

Warum sechs Schlösser in Berlin und Brandenburg schließen
Auch der Normannische Turm auf dem Ruinenberg in Potsdam soll nächstes Jahr geschlossen bleiben.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten muss sparen. Deshalb werden nächstes Jahr mehrere Schlösser nicht fürs Publikum öffnen. Betroffen ist auch das Schloss Sanssouci.

Die Schlösserstiftung hat sich für 2016 Sparmaßnahmen auferlegt. Einige Schlösser werden zunächst ein Jahr lang für das Publikum geschlossen. Dabei handelt es sich um den Normannischen Turm auf dem Ruinenberg, den Hofdamenflügel des Schlosses Sanssouci, das Belvedere auf dem Klausberg, das Dampfmaschinenhaus in Gestalt einer Moschee an der Neustädter Havelbucht, die Pesne-Galerie im Neuen Palais und das Casino im Park Glienicke. 

Grund für die Schließung seien erwartete Einnahmedefizite in Höhe von einer Million Euro im kommenden Jahr, die aufgefangen werden müssten, sagte Stiftungs-Generaldirektor Hartmut Dorgerloh am Dienstag. Unter anderem fielen lukrative Vermietungsgeschäfte weg, weil die entsprechenden Objekte – die Orangerie und der Theatersaal des Schlosses Charlottenburg in Berlin – 2016 saniert würden, sagte Dorgerloh.

Die Schließung der genannten Schlösser sei die einfachste Maßnahme, um das benötigte Geld einzusparen. Die Besucherzahlen seien dort so gering, dass die Öffnung der Schlösser ohnehin an der Grenze der Wirtschaftlichkeit liege.


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Normannischer Turm, Ruinenberg, 14469 Potsdam

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