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Wasserschaden vermeiden - Die besten Tipps zur Prävention

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Alle 30 Sekunden ereignet sich in Deutschland ein Wasserschaden. Wer sich vor Augen führt, dass die Kosten dieses Unfalls schnell bis in den fünfstelligen Bereich reichen, der weiß um die große Bedeutung der Prävention. Doch was ist zu tun, um sich vor den negativen Folgen zu schützen? Die wichtigsten Tipps zu diesem Thema wollen wir hier unter die Lupe nehmen.

Alte Rohrsysteme prüfen

Lecks und undichte Verbindungsstellen – in neuen Rohrsystemen ist dies eine Seltenheit. Über die ersten Jahre der Nutzung ist das Risiko eines Wasserschadens folglich gering. Anders sieht es bei Altbauten aus, die schon in die Jahre gekommen sind. In ihrem Fall nagt der Zahn der Zeit an den Rohren und vergrößert das Risiko eines Durchbruchs.

Aus dem Grund ist es für Eigentümer einer Immobilie von entscheidender Bedeutung, auch die Rohre des Hauses regelmäßig zu prüfen. Experten können dies dank technischer Hilfsmittel binnen weniger Minuten und ohne einen Eingriff in die Bausubstanz machen. So werden undichte Stellen rechtzeitig erkannt und können beseitigt werden. 

Wassermelder schaffen Sicherheit

Für Mieter und für Eigentümer ist es außerdem wichtig, über die klaren Warnsignale des Wasserschadens Kenntnis zu haben. Eine ungeahnt hohe Luftfeuchtigkeit, die plötzlich in einem Raum Einzug gehalten hat, zählt zu den klaren Signalen. Gleiches gilt für dunkle Flecken an der Decke, die eigentlich nicht erklärt werden können.

Doch nicht jeder Raum ist unter täglicher Aufsicht, wird immer betreten und kann daher kontrolliert werden. Abstellkammern, der Keller oder der Dachboden zeigen sich deshalb besonders anfällig. In dem Fall ist es ratsam, die Hilfe eines Wassermelders zu Rate zu ziehen. Wie uns ein Rauchmelder vor Feuer warnen kann, schlägt der Wassermelder Alarm, sobald er in Kontakt mit Feuchtigkeit kommt. Auf diese Weise ist eine schnelle Reaktion möglich, noch bevor ein größerer Schaden entsteht, der sich zum Beispiel auf die Bausubstanz auswirken kann. 

Die richtige Reaktion im Schadensfall

Doch was genau ist zu tun, wenn ein Wasserschaden entdeckt wird? Wer nun korrekt und vor allem schnell reagiert, der kann die Situation glimpflich überwinden. Die wichtigsten Schritte, die auf diesem Weg zu gehen sind, wollen wir deshalb kurz unter die Lupe nehmen. 

Wasser und Strom abstellen

Tritt ein Wasserschaden auf, ist es zunächst wichtig, dass nicht unbegrenzt Wasser nachfließen kann. Wer den Haupthahn zudreht, macht damit einen ersten wichtigen Schritt, um wieder Kontrolle über die Situation zu bekommen.

Außerdem leitet das austretende Wasser Strom. Aus diesem Grund besteht bei einem Wasserschaden eine erhöhte Gefahr von Stromschlägen oder Kurzschlüssen, welche die gesamte Elektrik im Haus betreffen können. Deshalb ist es wichtig, unmittelbar nach dem Entdecken des Schadens auch den Strom im Haus abzustellen. 

Beim Vermieter melden

Mieter stehen nun in der Verantwortung, den entstandenen Schaden unverzüglich beim Vermieter zu melden. Dies ist nicht nur wichtig, um sich nichts zu schulden kommen zu lassen. Zugleich ist der Vermieter zum Beispiel zuständig, was die Weiterleitung der Information an die Versicherung angeht. Wer schnell reagiert, kann in der Folge kaum für Folgeschäden verantwortlich gemacht werden. 

Den Schaden eindämmen

Retten, was zu retten ist, lautet nun die Devise. Ein erstes Querlüften kann dabei helfen, die Feuchtigkeit etwas in den Griff zu bekommen. Läuft das Wasser auf dem Boden zusammen, kann es einfach aufgewischt werden. In Extremfällen ist der Anruf bei der Feuerwehr notwendig, die dann damit beginnt, das Wasser abzupumpen. 

Die Rohrreinigung kontaktieren

Lässt sich die Ursache des Schadens auf ein verstopftes Rohr zurückführen, können nun die Experten von der Rohrreinigung kontaktiert werden. Diese Rohrreinigung Berlin zählt zu den führenden Anbietern der Branche. Durch ihren Notdienst ist es rund um die Uhr möglich, die Hilfe der Experten in Anspruch zu nehmen. Wie die Rohrreinigung Berlin gibt es auch in anderen Städten Deutschlands eine solche Unterstützung, die zur Beseitigung der Ursache gerufen werden kann. 

Versicherung kontaktieren

Ein Wasserschaden kann auch aus finanzieller Sicht zu einer Herausforderung werden. Zum Glück gibt es Versicherungen, die einen wesentlichen Teil der Kosten übernehmen. Alle Schäden, die direkt am Haus entstehen, können von der Wohngebäudeversicherung übernommen werden. Die genaue Schadenssumme geht aus dem Vertrag hervor.

Doch Vorsicht – was ist mit der Einrichtung im Wert von 10.000 Euro, die unter dem Wasser zu Schaden gekommen ist? In dem Fall ist die Hausratversicherung zuständig. Nur wer über beide Policen verfügt, der sieht sich unter dem Strich entsprechend abgesichert. Da der Schaden schnell einen existenziellen Umfang annehmen kann, darf dies als besonders wichtig angesehen werden. 

Hausbewohner informieren

Wer in einer Mietwohnung wohnt, ist nicht als einziger vom Wasserschaden betroffen. Wohnungen liegen dicht beisammen, sodass sich der Schaden schnell auch bei anderen bemerkbar machen kann. Damit sich diese rechtzeitig darauf einstellen und entsprechende Maßnahmen ergreifen können, müssen sie zügig in Kenntnis gesetzt werden. Wer den Schaden zuerst entdeckt, trägt deshalb die Verantwortung, die Nachricht auch den anderen zu überbringen. Je früher, desto besser. 

Leitungen winterfest machen

Um gar nicht erst in diese Situation zu kommen, ist außerdem der Blick auf winterfeste Leitungen wichtig. Kälte und Frost, die zu gefrierendem Wasser führen, sind eine der Hauptursachen für Wasserschäden in Deutschland. Das gefrierende Wasser dehnt sich aus, gewinnt an Volumen und besitzt deshalb eine enorme Sprengkraft. Zeigt die Überprüfung, dass dies auch für die eigenen vier Wände gilt, kann zum Beispiel ein Rückhalteventil eingebaut werden. Dieses bietet die Möglichkeit, das Wasser in Außenleitungen möglichst nahe an der inneren Hauswand zu halten, wo die Temperaturen nie unter den Gefrierpunkt fallen. 

Auf Rückstauventile setzen 

Starkregen und Hochwasser sind in vielen Regionen im Umland Berlins ebenfalls ein Faktor, was das Thema Wasserschäden angeht. Der Einbau eines Rückstauventils bietet die Möglichkeit, sich wirksam vor diesen Einflüssen zu schützen. Ein Blick auf die Angebote lohnt sich vor allem aufgrund des sehr guten Verhältnisses von Preis und Leistung. Schon gegen einen niedrigen vierstelligen Betrag kann ein Rückstauventil erworben und eingebaut werden, welches das Haus vor weiteren Überflutungen schützt. Dies lohnt sich nicht nur aufgrund der tatsächlichen Wirkung. Auch das ruhige Gewissen, dass selbst starke Regenschauer keinen Schaden anrichten können, ist dieses Geld in der Regel wert.

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