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10 Weihnachtsklassiker, die du nicht verpassen solltest

Hach: Der Prinz (Pavel Travnicek) zieht Aschenbrödel (Libuse Safrankova) im Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" den verlorenen Schuh an.
Hach: Der Prinz (Pavel Travnicek) zieht Aschenbrödel (Libuse Safrankova) im Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" den verlorenen Schuh an.
In der ruhigen Zeit des Jahres holen dir Filme tolle Erinnerungen wieder ins Gedächtnis. Bei diesen Weihnachtsfilmen kannst du herzhaft lachen, dich gruseln, eine Träne verdrücken oder einfach das wohlige, romantische Weihnachtsfeeling genießen.

Tatsächlich Liebe (2003)

All you need is love singen die Beatles und genau die Liebe, ob nun zum besten Freund, zu einer Arbeitskollegin, zwischen einem langjährigen Ehepaar oder Vater und Ziehsohn, steht im Vordergrund des britischen Episodenfilms. Die Handlungen beginnen fünf Wochen vor Weihnachten: Der unkonventionelle Premierminister (Hugh Grant) hat nicht nur eine Schwäche für unkonventionelle Tänze, sondern auch für die neue Assistentin Natalie (Martine McCutcheon). Derweil heiratet Juliet (Keira Knightley) ihren Freund Peter (Chiwetel Ejiofor) und ahnt nicht, dass dessen bester Freund ebenfalls Gefühle für sie hegt. Außerdem lernen wir ein Pärchen kennen, das sich in einem etwas ungewöhnlichen Arbeitsfeld zum ersten Mal trifft und einen jungen Mann, der seine große Liebe in den USA sucht. Bei einer britischen Weihnachtsverfilmung darf natürlich auch Mr. Bean nicht fehlen. 

Hier kannst du „Tatsächliche Liebe“ streamen: Amazon Prime, RTL+, Sky Ticket und Sky Go

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973)

Dieser Märchenfilm ist Kult und für viele ein Muss zu Weihnachten. Wie praktisch, dass die Koproduktion von ČSSR und DDR auch in diesem Jahr an Heiligabend in der ARD läuft. Wiederholungen auf den öffentlich-rechtlichen Sendern sind gewiss. Jenseits der Disney-Romantik ist die Hauptfigur Aschenbrödel taff, selbstständig und kann auch Bogenschießen. Leider bringen ihr diese Eigenschaften nichts gegen ihre intrigante Stiefmutter und Stiefschwester, die ihr das Leben schwer machen. Ein Lichtblick sind die zufälligen Begegnungen mit dem Prinzen. Als dem Knecht Vinzek drei Zauber-Haselnüsse in den Schoß fallen, endet Aschenbrödels Pechsträhne. Hach, herrlich schön.

Der Film wird am 24.12. in der ARD um 12:15 Uhr, bei ONE um 18.50 Uhr, und dem WDR um 20:15 Uhr gezeigt und läuft auch an den anderen Feiertagen im deutschen Fernsehen. 

Das letzte Einhorn (1982)

Wieder ein Film aus der Klassiker-Kiste. Das letzte Einhorn ist eine Erzählung aus den späten 60ern und wurde als Zeichentrickfilm veröffentlicht. Darin trifft das Einhorn zu Beginn auf einen singenden Schmetterling, der ihm erzählt, dass der rote Stier vor langer Zeit alle anderen Einhörner vertrieben hat. Daraufhin macht sich das Einhorn auf den Weg und trifft auf die Hexe Mommy Fortuna und ihren Kuriositätenzirkus sowie eine Räuberbande. Im Schloss des Königs bekommt das Einhorn, nun verwandelt in Lady Amathea, einen Einblick in die einsame und verrohte Seele von König Haggard (im Original gesprochen von Dracula-Legende Christopher Lee) und verliebt sich in dessen Sohn. Der eingängige, traurig-schöne Soundtrack stammt von der Band America. Trotz häufiger Kitschvorwürfe und zu einfacher Aufteilung in Gut und Böse bleibt der Film ein Plädoyer dafür, sich als Mensch nicht über die Natur zu stellen.

Hier kannst du den Film streamen: Amazon Prime. Zusätzlich gibt es mehrere Sendetermine im TV an den Feiertagen, z.B. am 24.12. auf Sat 1 um 10:05 Uhr 

Kevin allein zu Haus (1990)

Man nehme einen ausgefuchsten Achtjährigen, zwei abgehalfterte Gangster und ein leeres Familienhaus über Weihnachten: Et voilà, der Weihnachtsfilm der 90er ist geboren. Kevin allein zu Haus bringt das Gefühl von „alle Jahre wieder“ mit sich: für die einen geliebte Tradition, für die anderen ein nerviger Graus. Die Slapstick-Komödie erzählt die Geschichte des kleinen Kevin (Macaulay Culkin), der im Abreisetrubel seiner Familie zu Hause vergessen wird. Zunächst im Paradies auf Erden, muss Kevin plötzlich gegen die Gauner Marv (Daniel Stern) und Harry (Joe Pesci) kämpfen, die ins leer stehende Haus einsteigen wollen. Was sie dort erwartet, hätten die beiden im Leben nicht erwartet: vereiste Treppen, fliegende Bügeleisen und Spielsachen als gefährliche Stolperhürden. Besonders faszinierend: Joe Pesci verkörperte den eher harmlosen Harry in Kevin allein zu Haus beinahe zeitgleich zu seiner bekannten Rolle als überbrutaler Gangster in Good Fellas. Schauspielerische Meisterleistung!

Hier kannst du den Film streamen: Disney+, Amazon Prime. Außerdem läuft er am 24.12. um 20:15 Uhr in Sat.1.

Michel aus Lönneberga (1971)

MICHEL!!! Sobald dieser Ruf durch das Haus hallt, weiß jeder: „Jetzt hat Michel wieder was angestellt.“ Schnell wie der Wind rennt er in seine Hütte und schnitzt Holzmännchen, so kann ihn der Vater nicht bestrafen. Die schwedische Autorin Astrid Lindgren hat mit Michel aus Lönneberga eine Figur geschaffen, deren Abenteuer seit 1963 begeistern. Ob er nun im Armenhaus wieder für Ordnung sorgt, einem Wolf eine Falle stellt oder die Suppenschüssel nicht mehr vom Kopf bekommt – Michel (Jan Ohlsson) ist ein Tausendsassa und Lausbube mit dem Herz am richtigen Fleck.

Mehrere Sendetermine an Weihnachten und zwischen den Jahren. Das ZDF zeigt am 24. Dezember um 14:55 Uhr „Michel in der Suppenschüssel“ und am 26. Dezember um 12:10 Uhr „Michel muss mehr Männchen machen“.

Das Wunder von Manhattan (1994)

Die Weihnachtskomödie wurde bereits 1947 verfilmt – es gibt sie aber auch in einer 90er Jahre-Version. Kriss Kringle (Richard Attenborough) übernimmt im Kaufhaus Cole den Job als Weihnachtsmann. Das macht er so gut und überzeugend, dass die Konkurrenz im Weihnachtsmann-Geschäft versucht ihn zu provozieren. Kringle schlägt mit einem Stock zu und wird festgenommen. Ihm wird der Prozess gemacht und dabei beharrt Kringle fest darauf, der echte Weihnachtsmann zu sein. Ganz zur Freude von Susan (Mara Wilson), der Tochter von Dorey Walker (Elisabeth Perkins), die im Kaufhaus Cole arbeitet.

Hier kannst du „Das Wunder von Manhattan“ streamen: Amazon Prime, Disney+

Die Hüter des Lichts (2012)

Dieser Dreamworks-Animationsfilm rockt, versprochen! Der rebellische Jack Frost liebt es, die Straßen zu vereisen, damit er sich wilde Rennen mit den Kindern auf ihren Schlitten liefern kann. Der Spaß scheint aber schnell vorbei, denn der schwarze Mann möchte die Welt ins Dunkel stürzen und nur noch Albträume regieren lassen. Die Hüter des Lichts – Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee und Sandmann – wollen Jack rekrutieren, um gegen Pitch Black zu kämpfen. Der Film nutzt die bekannten Kinderfiguren, um sie im neuen Action-Gewand zu zeigen. So ist der australische Osterhase ein Ass in Kampfkunst und der Weihnachtsmann ein russischer Haudegen. Dieser Film ist etwas für Groß wie Klein und verzaubert das Wohnzimmer.

Hier kannst du „Die Hüter des Lichts“ streamen: Netflix, Amazon Prime

Das etwas andere Weihnachten

The Grinch (2000)

Der bekannte US-Regisseur Ron Howard, der unter anderem für ernstere Filme wie Apollo 13 oder A Beautiful Mind bekannt ist, brachte den Roman Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat mit Jim Carrey auf die große Leinwand. Was kann man sagen? Der Grinch hat grüne Haut und die wohl schönsten Wimpern der Welt, nur leider mag er Weihnachten überhaupt nicht. Schuld ist ein traumatisches Erlebnis in seiner Kindheit. Das hat ihn so verbittert, dass er in einer Berghöhle lebt und dort stets seine Pläne schmiedet, wie er im Ort Whoville die Weihnachtsstimmung zerstören kann. Die kleine Cindy Lou Who (gespielt von Taylor Momsen. Ja genau, die „Kleine J“ aus Gossip Girl) setzt sich aber für den merkwürdigen Kauz ein.

Hier kannst du „The Grinch“ streamen: Netflix, Amazon Prime. Zudem wird er am 24. Dezember um 16:00 Uhr bei Vox gezeigt.

Nightmare Before Christmas (1993)

Die Untoten feiern auch Weihnachten? Ja, allerdings mit abgeschnittenem Puppenkopf oder messerscharfen Zähnen als Weihnachtsgeschenk. Denn Jack Skellington, ein dürres Skelett im Nadelstreifenanzug, weiß es auch nicht besser. Schließlich ist er nur darin geübt, Halloween in seinem Heimartort Halloween Town zu feiern. Aber genau in dem Moment, als er das Weihnachtsfest an sich reißt, taucht das Schreckgespenst Oogie Boogie auf und entführt den Weihnachtsmann. Der Stop-Motion-Film trägt ganz deutlich Tim Burtons Handschrift, mit Grusel, schrägen Charakteren, Wortwitz und einer fantasievollen Welt. Für den überragenden Soundtrack ist wie so oft bei Burton-Filmen Danny Elfman verantwortlich. In der Originalversion synchronisiert der berühmte Komponist Elfman übrigens die Hauptfigur Jack.

Hier kannst du „Nightmare Before Christmas“ streamen: Amazon Prime, Disney+

Die Geister, die ich rief (1988)

Der ungemütliche Fernsehchef Frank Cross (Bill Murray) hat überhaupt kein Problem damit, Mitarbeiter*innen an Weihnachten zu feuern. Seine Vision für den Sender IBC: Er möchte über die Feiertage eine besonders brutale Charles Dickens-Weihnachtsgeschichte für die Zuschauer*innen produzieren. Drogen, Terror und Säureangriffe inklusive. Seine Mitarbeiter*innen präsentieren ihm jedoch etwas ganz anderes. Bissig und sarkastisch antwortet er: „Jetzt muss ich euch alle umbringen!“ Das zeigt den Spirit von Frank nur zu gut. Alles ändert sich, als auch Frank von drei Geistern heimgesucht wird, die ihm seine schwarze Seele nur zu gerne austreiben.

Hier kannst du „Die Geister, die ich rief“ streamen: Amazon Prime, Sky Ticket, Sky Go. Sendetermine im TV: 25.12. um 22:45 Uhr auf Sat 1.

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