Ratgeber

7 Fakten über den Berliner Weinanbau

Wein ist nach Bier das liebste alkoholische Getränk der Deutschen. Wir lieben Wein – und kennen uns dementsprechend auf diesem Gebiet aus. Zumindest sollte man das meinen. Doch ausgerechnet die Weine unserer Haupt- und Heimatstadt sind kaum bekannt. Deswegen gibt es hier die wichtigsten Fakten rund um den Weinanbau in Berlin.

Fakt 1: Die Berliner Weingeschichte ist noch jung

Eigentlich ist die Geschichte des Weins alt, sehr alt. Denn die Weinrebe ist eine der ältesten Pflanzen überhaupt, deren Ursprünge unglaubliche 100.000.000 Jahre in die Vergangenheit reichen. Damals wurde sie natürlich noch nicht kultiviert, doch das sollte sich schon vor über 2.000 Jahren ändern. Zu jenem Zeitpunkt haben die Römer den Wein in den deutschsprachigen Raum eingeführt und seither ist er aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Die ersten Weinregionen in Deutschland sind somit über 2.000 Jahre alt, denn damals war der Transport des Weins über die Alpen schlichtweg zu mühselig, sodass kurzerhand die Pflanze mitgenommen und eben selbst Wein angebaut wurde. Dass sich der Wein zu einem regelrechten Kulturgut und einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickeln würde, konnte sicherlich noch niemand ahnen. Als älteste Weinregion in Deutschland gilt das Weinanbaugebiet Mosel, das sich über eine Fläche von rund 9.000 Hektar durch den Hunsrück und die Eifel zieht. Ein Zufall ist das nicht, schließlich gehört Trier zu den ältesten römischen Städten in Deutschland – und zugleich herrscht in der Region optimales Klima für den Weinanbau.

Die Region um das heutige Berlin spielte damals hingegen noch keine Rolle; und das sollte auch noch viele Jahrhunderte so bleiben. Bis heute fällt der Name nur selten, wenn es um bekannte Weinbaugebiete in Deutschland geht, jedoch zu Unrecht, denn seit dem Mittelalter spielt auch Berlin durchaus eine wichtige Rolle in der Branche. Schließlich bieten die sandigen Hügel rund um die Hauptstadt hervorragende Bedingungen für den Weinanbau und natürlich verstehen auch die Berliner eine Menge von gutem Wein. Bereits im 16. Jahrhundert wurde daher zunehmend vor den Toren der Stadt Wein kultiviert – auf insgesamt 117 Weingärten sowie Weinbergen. Allerdings gab es immer wieder Rückschläge wie den Frost im Winter 1740/41, die den Winzern das Leben schwermachten. Vorerst wurde dadurch der Berliner Weinanbau zurückgedrängt, was auch an der Ausdehnung des Stadtgebiets lag. Im 20. Jahrhundert war der Berliner Wein fast vollständig von der Bildfläche verschwunden, jedoch entdeckten die Hauptstädter in den 1960er Jahren den Weinanbau wieder für sich und eröffneten bis heute zehn Anbauflächen direkt in der Stadt. Im Jahr 1999 wurde schließlich der Volkspark Prenzlauer Berg ins Leben gerufen und mit 600 Weinstöcken bestückt. Der dort wachsende Prenzlauer Berg Riesling gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Weinen aus Berlin. Seit dem Jahr 2016 darf sich Berlin sogar wieder offiziell als Weinstadt bezeichnen.

Fakt ist also, dass die Berliner Weingeschichte noch vergleichsweise jung ist und nicht mit der langen Tradition anderer Weinanbaugebiete wie jenem an der Mosel mithalten kann. Das bedeutet aber nicht, dass der Wein aus Berlin eine minderwertige Qualität hat – ganz im Gegenteil: Er hat sich den Namen als etwas Besonderes gemacht, als ein moderner Wein mit einem hohen Maß an Experimentierfreude. Denn die Weinliebhaberszene in Berlin wächst und probiert, eben typisch für die Großstadt, gerne etwas Neues aus. Der Wein spiegelt sozusagen das Berliner Lebensgefühl wider und dient als Basis für die Entwicklung neuer Trends in der Weinszene. Die junge Geschichte bringt also durchaus Vorteile mit sich und sorgt für eine Diversifizierung in der (deutschen) Weinbranche. Sie bringt aber auch einen Nachteil mit sich: Berliner Weine sind schlichtweg noch nicht allzu bekannt. Die Betonung liegt auf „noch“, denn dieser Umstand könnte sich in den nächsten Jahren ändern.

Fakt 2: Berlin ist keine offizielle deutsche Weinregion

Dass der Berliner Wein noch nicht allzu bekannt ist, liegt auch daran, dass Berlin nicht zu den offiziellen deutschen Weinregionen zählt. Diese umfassen 13 Weinanbaugebiete in ganz Deutschland, die sich insgesamt über eine Fläche von 103.079 Hektar erstrecken. Sie wurden im deutschen Weingesetz aus dem Jahr 1994 verankert und stehen für die Erzeugung von Qualitätswein. Fast 67 Prozent der Rebfläche werden für Weißwein genutzt, nur etwa ein Drittel für Rotwein. Interessant ist auch ein Blick auf die Rebsorten, die in diesen Regionen verbreitet sind. Dabei handelt es sich mit großer Mehrheit um:

  • Riesling (23 Prozent)
  • Müller-Thurgau (11 Prozent)
  • Spätburgunder (11 Prozent)
  • Grauburgunder (7 Prozent)
  • Dornfelder (7 Prozent)
  • Blauer Portugieser (3 Prozent)

Die verbleibende Anbaufläche verteilt sich auf unterschiedlichste Rebsorten wie zum Beispiel den Weißburgunder, der in Europa äußerst beliebt ist und vor allem in den wärmeren Klimazonen von Deutschland gut wächst. Auch diesbezüglich gibt es also Unterschiede zwischen den Weinregionen. Geographisch wurden sie klar voneinander getrennt. In alphabetischer Reihenfolge handelt es sich um: Ahr, Baden, Hessische Bergstraße, Franken, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Rheingau, Rheinhessen, Pfalz, Württemberg, Saale-Unstrut und Sachsen. Zwischen diesen Regionen gibt es große Unterschiede, wenn es um die Rebsorten, die Anbaubedingungen und weitere Faktoren geht. Während beispielsweise in Ahr über 80 Prozent Rotwein angebaut wird, sind in Mosel mehr als 90 Prozent weiß. In Hektolitern betrachtet ist Rheinhessen das mit Abstand größte und Mittelrhein das kleinste der deutschen Weinanbaugebiete.

Wie das Beispiel Berlin aber deutlich macht, gibt es in Deutschland durchaus noch mehr Weinregionen, wenn auch inoffiziell. Das hat sowohl Vorteile als auch Nachteile: Einerseits genießen die Weine aus den offiziellen Weinanbaugebieten einen exzellenten Ruf und sind dadurch auf dem Markt begehrt. Viele Restaurants und Händler setzen bewusst auf die Weine aus den namhaften Regionen, um die Qualität sicherzustellen. Andererseits gilt für inoffizielle Weinregionen wie jene rund um Berlin das Weingesetz nicht und das bringt mehr Gestaltungsspielraum bei der Weinproduktion mit sich. Denn das Weingesetz regelt:

Als oberstes Qualitätskriterium gilt nicht mehr die Süße der Weine, sondern die Traubenreife. Dadurch soll ein „Aufzuckern“ verhindert werden. Stattdessen definiert das Weingesetz vier Güteklassen und deren jeweilige Anforderungen. Mehr als 50 Paragraphen regeln dabei selbst das kleinste Detail. Trotzdem steht das Weingesetz in der Kritik, denn die Prädikate können sich überlappen oder je nach Weinregion unterschiedlich definiert werden. Dadurch könne der Verbraucher keinen verlässlichen Rückschluss auf die tatsächliche Qualität der Weine ziehen, so die Kritiker. Sie bemängeln, dass deshalb selbst minderwertige Böden teilweise mit großen Namen geschmückt werden. Schlussendlich muss sich diesbezüglich jeder seine eigene Meinung bilden. Fakt ist aber, dass es für Berlin nicht unbedingt ein Nachteil ist, nicht zu den offiziellen Weinregionen in Deutschland zu gehören – und dass das keineswegs bedeutet, dass die Weine nicht trotzdem von höchster Qualität sind.

Als viel wichtiger gelten stattdessen die Qualitätskriterien sowie Bezeichnungsrichtlinien des VDP, Verband Deutscher Prädikatsweingüter. Und in diesem Verband spielt Berlin durchaus eine wichtige Rolle. Nicht nur, dass viele Winzer aus der Hauptstadt Mitglied sind und somit die Richtlinien verbindlich einhalten müssen, gleichzeitig finden wichtige Veranstaltungen des Verbands alljährlich in Berlin statt. Dazu gehören die VDP-Weintage mit Premierenverkostung, bei der mehr als die Hälfte aller VDP-Weingüter persönlich vor Ort sind. Es handelt sich somit um eine der wichtigsten Veranstaltungen der deutschen Weinbranche – wenn nicht sogar die wichtigste Veranstaltung.

Fakt 3: Berliner Weine werden erst seit 2016 kommerziell vermarktet

Genau genommen war der Weinanbau in Berlin lange Zeit illegal, denn nur sogenannte Qualitätswein- und Landweingebiete haben die offizielle Erlaubnis zum Anbau von Wein – und dazu gehörte Berlin bis zum Jahr 2016 nicht. Sogar das Verschenken dieses Weins verstößt eigentlich gegen die Vorschriften. Geahndet wurde der Berliner Weinanbau zwar nicht, doch der Wein wurde eben auch nicht kommerziell vermarktet. Das änderte sich zum 1. Januar 2016, als eine neue Senats-Verordnung in Kraft trat, laut der alle Berliner fortan Wein legal anbauen und vermarkten dürfen, sofern sie über eine Genehmigung vom jeweiligen Bezirksamt verfügen. Dementsprechend gibt es auch erst seit dem Jahr 2016 offizielle Berliner Winzer mit eigenen Flaschen. So jung ist die Weingeschichte der deutschen Hauptstadt wirklich.

Seit der Änderung dieser Verordnung werden zudem alle Weinanbauflächen in und um Berlin in einer speziellen Weinbau-Kartei dokumentiert. Dadurch wird erst jetzt das Ausmaß deutlich, das der Weinanbau in Berlin mittlerweile einnimmt. Möglich wurde diese Legalisierung des Weinbaus in Berlin durch das Bundesland Hessen, das einige Weinrechte an Berlin abgegeben hat. Grund dafür war die lange gemeinsame Tradition der beiden Bundesländer, wenn es um den Weinanbau geht. Denn Hessen verfügt über eine hohe Weinkultur, die den deutschen Weinbau stark prägt und dazu führte, dass auch in Berlin hessischer Wein angebaut wurde, vor allem in Wilmersdorf. Erstmalig geschah das schon im Jahr 1984, noch lange vor der Legalisierung des Weinanbaus in der Hauptstadt. Aus diesem Grund wurden die Trauben bis zum Jahr 2010 in Hessen gekeltert. Es entstand die sogenannte „Wilmersdorfer Rheingauperle“ und diese hat sich zunehmend einen Namen in der Branche gemacht. Jetzt darf sie offiziell auch in Berlin gekeltert werden.

Fakt 4: Norddeutsche Weine sind eine Spezialität

Wer an deutschen Wein denkt, hat meist eher die südlichen Weinregionen im Sinn. Schließlich bieten sie hervorragende Böden sowie optimale klimatische Bedingungen für den Weinanbau. Dennoch gelten auch norddeutsche Weine als echte Spezialität und dürfen daher keinesfalls unterschätzt werden. Auch in Norddeutschland hat der Weinbau schließlich eine lange Tradition. Zwar sind die Anbauflächen deutlich kleiner als jene in den offiziellen Weinregionen, aber genau deshalb gilt der nordische Wein als etwas ganz Besonderes. Sie werden als kulinarisches Highlight meist nur zu besonderen Anlässen ausgeschenkt und sind über handelsübliche Vertriebswege kaum erhältlich. Es braucht also die richtigen Kontakte, um norddeutschen Wein zu ergattern. Das führt auch dazu, dass diese im internationalen Kontext völlig unbekannt sind. Wein aus Norddeutschland ist daher tatsächlich eine ganz besondere und vor allem heimische Spezialität. Das gilt auch, aber nicht nur, für jenen aus Berlin.

Experten gehen davon aus, dass der Weinbau in Norddeutschland zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen wird. Grund dafür ist der Klimawandel, der schlichtweg die Bedingungen für den Anbau weiter verbessert. Das könnte auch dazu führen, dass eine größere Auswahl an Rebsorten genutzt werden kann, denn bislang handelt es sich vor allem um pilzwiderstandsfähige Rebsorten für eine möglichst unkomplizierte Bewirtschaftung. Aber auch Neuzüchtungen finden sich im Norden viele, zum Beispiel die Rebsorten „Solaris“ sowie „Johanniter“, sprich der norddeutsche Wein bringt Innovationen in die Branche und machen erneut die deutsche Weinszene um ein Vielfaches spannender.

Trotzdem herrschen auch im Norden (noch) die klassischen Rebsorten vor. Das gilt zum Beispiel für den Müller-Thurgau, Regent, Phoenix und Elbling. Unabhängig von der Rebsorte haben norddeutsche Weine aber stets einen gewissen Charakter, der durch das kühlere Klima im Gegensatz zum Süden sowie durch die Besonerheiten der Böden entsteht. Er gilt als kräftig, hochalkoholisch und mit spritzig-frischer Säure. Der Restzuckergehalt ist gering, weshalb die Berliner Weine meist eher trocken sind. Es ist daher eine Frage des individuellen Geschmacks, ob man sich für den norddeutschen Wein begeistern kann oder nicht. Eine Verkostung lohnt sich aber in jedem Fall.

Fakt 5: Das größte Weinanbaufläche befindet sich in Britz

Obwohl es in Berlin mittlerweile mehrere Weinberge gibt, ist Britz die größte Weinanbaufläche mit rund 5.000 Quadratmetern und etwa 1.500 Weinreben. Daraus entstehen 700 Liter Wein pro Jahr. Bereits seit dem Jahr 2002 wird hier in Neukölln wieder Wein angebaut, nachdem die Region schon im Jahr 1173 offiziell als Weinanbaugebiet urkundlich erwähnt und vor allem von Mönchen genutzt wurde. Mittlerweile werden allein in Britz fast 30 verschiedene Weinsorten hergestellt. Vorherrschend sind dabei der Muskat, Phönix, Dornfelder sowie der Weiß-, Grau- und Spätburgunder. Damit bietet die Rebfläche in Britz auch die größte Vielfalt, wenn es um Berliner Weine geht.

Weitere Anbauflächen in der Großstadt befinden sich beispielsweise in Mitte, wo der Spätburgunder und Riesling vorherrschend sind, in Wilmersdorf mit der bereits erwähnten Rheingauperle, am Prenzlauer Berg mit dem Riesling sowie am Kreuzberg mit dem Spätburgunder, Riesling und Kerner. Zudem könnten sich schon in absehbarer Zeit weitere Weinanbauflächen in Berlin entwickeln. Denn zum Beispiel Sucksdorf ist ebenfalls daran interessiert, die früherer Weinbautradition wieder aufleben zu lassen und den Beruf des Winzers in der jüngeren Generation attraktiv(er) zu machen. Es bleibt daher spannend, wie sich die Weinlandschaft in und um Berlin zukünftig entwickeln wird.

Fakt 6: In Berlin gibt es großartige Weinbars

Natürlich lieben die Berliner aber nicht nur den Weinanbau, sondern auch dessen Genuss. Schließlich wissen die Hauptstädter bekanntlich, wie sie die schönen Seiten des Lebens in vollen Zügen genießen können. Dementsprechend spielt der Wein auch im Nachtleben eine wichtige Rolle und es entstehen immer mehr Weinbars in Berlin. Einige davon haben sich mittlerweile international einen Namen in der Branche gemacht. Hier wird aber längst nicht nur heimischer Wein ausgeschenkt, sondern viele der Weinbars haben sich auf gewisse Weine spezialisiert: Rotweine, Weine aus Italien oder besonders hochwertige Weine sind dafür nur einige von vielen Beispielen. Weinkenner sind in Berlin daher an der richtigen Adresse, um edle Tropfen aus aller Welt zu kosten und dabei auch so manchen exotischen Wein zu probieren, an den zu gelangen sonst schwierig bis unmöglich ist.

Beispiele für bekannte Weinbars in Berlin sind:

    • Caravaggi mit Spezialisierung auf italienische Naturweine
    • Cordobar mit Spezialisierung auf deutsche und österreichische Weine
    • DocG mit Spezialisierung auf italienische Weine
    • Im Kink mit Spezialisierung auf europäische Weine
    • Jaja mit Spezialisierung auf den Naturwein
    • Ottorink mit Spezialisierung auf deutsche Weine
    • Shed mit Spezialisierung auf Naturweine

Und damit ist die Liste noch lange nicht zu Ende. Weinliebhaber können sich in Berlin also durch quasi alle Weine der Welt kosten und dazu in vielen der Bars sowie Restaurants auch noch kulinarische Köstlichkeiten genießen. 

Fakt 7: In Berlin finden regelmäßig Wein-Events statt

Dass sich Berlin zunehmend einen Namen als Weinstadt macht, liegt aber nicht nur an der großen Weinbar-Szene, sondern auch an den zahlreichen Events, die hier alljährlich rund um den Wein stattfinden. Die VDP-Weintage wurden diesbezüglich bereits erwähnt, sind aber eher eine Branchenveranstaltung als ein Event für die normalen Bürger. Auch an solchen mangelt es der Hauptstadt aber nicht, sondern quasi überall und zu jeder Jahreszeit gibt es hier Weinproben, Weinseminare oder Weinfeste, beispielsweise rund um die größte Weinanbaufläche der Stadt in Neukölln-Britz.

Fazit

Berlin mag nicht die erste Region sein, die einem in den Sinn kommt, wenn es um den Weinbau in Deutschland geht. Im Gegenteil: Viele Menschen reagieren sogar erstaunt, wenn sie das erste Mal vom Berliner Wein hören oder bei einem Besuch in der Hauptstadt einen der Weinberge entdecken. Dabei hat der Weinanbau hier eine lange Tradition – wenn auch weniger lang als die offiziellen Weinregionen in Deutschland. Die Berliner Weine gelten als ganz besondere Spezialität, die mit ihrem eigenen Charakter begeistern und nur schwierig zu erhaschen sind. Wer in Berlin zu Besuch ist oder hier wohnt, sollte sich daher die einzigartige Gelegenheit nicht entgehen lassen, den heimischen Wein zu kosten, sei es in einer der zahlreichen Weinbars oder auf den Weinfesten rund um die Anbauflächen.

Weinliebhaber sind in der Hauptstadt auf jeden Fall gut aufgehoben und es bleibt spannend, wie sich die Geschichte des Berliner Weins in den kommenden Jahren entwickeln wird. Fakt ist nämlich: Die Berliner haben den Weinanbau für sich wiederentdeckt und durch den Klimawandel herrschen immer bessere Anbaubedingungen. Vielleicht wird Berlin damit eines Tages doch noch zur offiziellen Weinregion oder zumindest zu einem international bekannten Namen in der Branche.

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