Kiez-Serie

Darum ist es in Westend am schönsten

Darum ist es in Westend am schönsten
Charming! So ist er, der Branitzer Platz in der Villenkolonie Westend.
Klar, unser Kiez ist der beste ever! Schließlich wurden wir nach dem Londoner West End benannt und das ist bekanntlich einer der kulturell spannendsten Orte der Stadt. Hier kommt unser Versuch einer Liebeserklärung, die hoffentlich jedem Lust auf eine qiezige Kiezentdeckung macht …

1. … weil es super grün ist und die zauberhafte Villengegend zum Flanieren herrlich ist. Man wird ja wohl mal träumen dürfen!

2. … weil es Mega-Konzerte auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten quasi gratis gibt. Denn gerade wenn der Wind günstig steht, kriegt man hier von den Premium-Konzerten im Olympiastadion ganz schön viel zu hören.

3. … weil es extrem ruhig ist und im Garten der ein oder andere Fuchs wohnt. Hier sagen sich also wirklich Fuchs und Hase Gute Nacht. Es gibt zwar nicht so viele Parks, dafür aber schnieke Plätze, wie etwa den Branitzer Platz oder den Steubenplatz. Auf dem Branitzer wurde nach dem Zweiten Weltkrieg noch Gemüse angebaut.

Yep! Westend, unsere Liebe!

4. … weil es ein gewachsener Stadtteil ist, sprich, keine Einerlei-Bevölkerungsschicht aus Nur-Akademiker oder Nur-Hipster-Chichi, sondern bunt gemischt. Viele Familien, denen es in Mitte zu laut und trubelig geworden ist, kommen hierher. Auf der einen Seite stehen Hochhäuser, auf der anderen Villen, klar, dass das einen schön bunten Mix ergibt.

5. … weil es auf der Preußenallee einen schönen Wochenmarkt gibt. Immer dienstags und freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr. Außerdem schlenderst du hier auch jedes Jahr über den atmosphärischen Adventsmarkt und kannst im Mai das nachbarschaftliche Stadtteilfest Frühling in Westend genießen.

6. … weil es das Cafe K in einer Seitenstraße der Heerstraße gibt. Aus dem ehemaligen Atelier des Bildhauers Georg Kolbe wurde das Museum, im Wohnhaus der Tochter kann jetzt Kaffee getrunken werden. Ein architektonisches Juwel. Wer braucht schon tausende cooler, überfüllter Coffeeshops, wenn man sowas haben kann?

Ein Künstlercafé mit Springbrunnen und Kieferngarten: das Café K.

 

7. … weil man im Park von Schloss Charlottenburg herrlich entspannen oder joggen gehen kann und ja, das gehört nicht mehr ganz zu Westend, aber es grenzt direkt an und wir sind in Nullkommanix da, um dort unsere Runden zu drehen.

8. … weil es hier eine stattliche Diplomatenansammlung gibt, darunter beispielsweise die Botschaften, Residenzen und Konsulate von Tunesien, Vietnam, Kamerun, Kirgisistan, Tansania oder Armenien. Das sorgt für internationales Flair.

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