• Donnerstag, 10. Oktober 2013
  • von Kevin Grünstein

Der urbane Garten auf dem Nikolsburger Platz blüht

Noch mehr Gemüse am Platz ... und Blumen

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  • Nikolsburger Platz Urbaner Garten Weg
    Idyll im Güntzelkiez: Seit ein paar Wochen und Monaten blüht es ganz individuell am Rande des Nikolsburger Platzes. Foto: QIEZ - ©Kevin Grünstein
  • Nikolsburger Platz Urbaner Garten Teich
    Die gesamte Seite entlang des Gehweges kann und wird für Blumen und essbare Pflanzen genutzt. Weitere Bedingung der Stadt: Sie werden den Rasen zwischen den Beeten nicht mähen. Man spart, wo man kann. Foto: QIEZ - ©Kevin Grünstein
  • Nikolsburger Platz Urbaner Garten Rundbeet
    Jeder kann sein eigenes Beet anlegen - Platz ist genug. Nur koordiniert ist wenig, man bringt besser selbstständig Schaufel und Harke mit. Foto: QIEZ - ©Kevin Grünstein
  • Nikolsburger Platz Urbaner Garten Hundeschild
    Natürlich läuft nicht alles reibungslos. Wo tut es das schon. Doch mit ein bisschen gegenseitiger Achtung kann der Platz das wunderbare Plätzchen bleiben, das es ist. Und mehr. Foto: QIEZ - ©Kevin Grünstein
  • Nikolsburger Platz Urbaner Garten Tomaten
    Tomaten sind nur reif, wenn sie die Größe von Klitschkos Faust und die Farbe seines Blutes haben? Die grünen wilden Tomaten beweisen das Gegenteil. Back to the roots, statt Hollandtreibhaus. Foto: QIEZ - ©Kevin Grünstein
  • Nikolsburger Platz Urbaner Garten
    Einerseits schreckt der knöchelhohe Zaun davor ab, sich auf die Wiese zu legen. Andererseits ist er nützliche Sicherheitsbegrenzung für die nahen Pflanzen. Foto: QIEZ - ©Kevin Grünstein

Güntzelkiez – Ob die herbstliche Farbenpracht der Beete die Meinung mancher Anwohner geändert hat? Gerade Leute, die am Nikolsburger Platz arbeiten, nicht aber hier wohnen, sahen die Bepflanzung der heruntergekommenen Parkfläche mit skeptischen Augen. Klicken Sie sich durch die Bilder und sehen sie erste Erträge.

Gemüse am Platz? Na ob das gut geht? Noch Anfang Juni war man da geteilter Meinung (siehe hier). Und ob sich der Garten über den Winter hält, ist auch nicht ganz sicher. Die Anwohner kümmern sich sporadisch, mal mehr mal weniger, um die runden und eckigen Beete am Rand des kreisrunden Nikolsburger Platz.

Das Engagement der Anwohner trägt nun aber Früchte. Wildtomaten wachsen fast schon in den Mund, man muss sie nur pflücken, bevor sie von alleine abfallen. Die Blumen sind in voller Blüte, gelb, rosa und lila. Man sieht: Die Gärtner haben mindestens einen Kritikpunkt ad absurdum geführt. Im Juni hatte sich jemand beschwert, statt Bohnen könne man auch Blumen sähen, das sehe ja auch schön aus. Wozu entscheiden - man kann beides haben. Und so sind die Beete halb mit Zier-, halb mit Nutzpflanzen besetzt.

Allen Recht machen kann man es natürlich nicht. So hat die Gärtnerfraktion immer noch ein etwas lächerliches Problem mit der Stadt: Den Brunnen für die Begießung durch ein paar Gießkannen anzuzapfen, solle unterlassen werden. Auf den Cent genau hat die zuständige Behörde die Wasserersparnis ausgerechnet, wenn man die Blumenwiese nicht gießen müsse. Ein schönes Stadtbild pflegt sich aber anders - wie, das zeigen immer noch standhaft die Güntzelkiezanwohner auf.

Initiative für eine grünere Stadt

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Quelle: QIEZ
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