Bürgerinitiative im Wedding

Anwohner gestalten ihren Hinterhof

Wie man das weitläufige Hinterhof-Areal des "Wittlerblock" einladender gestalten kann, darüber diskutiert ab sofort die Weddinger Nachbarschaft.
Wie man das weitläufige Hinterhof-Areal des "Wittlerblock" einladender gestalten kann, darüber diskutiert ab sofort die Weddinger Nachbarschaft.
Gemeinsam mit den Anwohnern will das Quartiersmanagement Pankstraße das weitläufige Hinterhof-Areal zwischen Schul-, Max- und Reinickendorfer Straße in einen lebendigen Kiez-Treffpunkt verwandeln. Am 6.November ist die Nachbarschaft zu einem gemeinsamen Rundgang über das Gelände und zum Sammeln von Ideen eingeladen.

Jahrzehntelang waren in der Weddinger Maxstraße die Produktionsgebäude der Brotfabrik Wittler beheimatet. Noch heute zeugt der Name des Wohnquartiers zwischen Schul-, Max- und Reinickendorfer Straße von der Vergangenheit des Geländes. Nun soll der weitläufige Hinterhof des sogenannten „Wittlerblocks“ – zu dem heute unter anderem ein Pflege- und Gesundheitszentrum (Maxstraße), ein Penny-Markt (Reinickendorfer Straße) und ein Neubau aus dem Jahr 1989 gehören – zu einem Kieztreffpunkt umgewandelt werden.

Die Insolvenz des Wohnungsunternehmens, die den Neubau verwaltete, führte zu einer Verwahrlosung des Areals. „In Zusammenarbeit mit dem Harry Gerlach Wohnungsunternehmen, dem neuen Eigentümer des Wohnblocks im Hinterhof, wollen wir eine bessere Hofsituation für die Nachbarschaft schaffen“, so Sükran Altunkaynak vom Quartiersmanagement Pankstraße. Auch die frei zugänglichen Durchgänge zwischen Max- und Reinickendorfer Straße würden dadurch erhalten, verspricht Altunkaynak.

Die Vorstellungen der Anwohner verwirklichen

Die Ideen für die Umgestaltung des Hinterhofs sollen die Anwohner selbst einbringen. „Wir laden alle Nachbarn ein, sich Gedanken zur Zukunft des Geländes zu machen“, betont Altunkaynak. „Denkbar wären beispielsweise die Anlage von Gärten oder das Aufstellen neuer Spielgeräte – doch wie die Freiflächen des Wittlerblocks in Zukunft aussehen, darüber entscheiden die Familien, Kinder und Mieter aus dem Kiez.“

Finanziert wird die Umgestaltung aus dem Quartiersfonds 3 des Quartiersmanagements. Bereits in diesem Jahr könnte mit den ersten Arbeiten begonnen werden. Auf einer ersten Diskussionsveranstaltung am 6.November zwischen 14 und 19 Uhr können alle interessierten Anwohner das Gelände besuchen und über die jeweiligen Gestaltungsvorschläge diskutieren. Auch zwei Landschaftsarchitekten werden als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen unter www.pankstrasse-quartier.de

 

 

 

Und welche Hinterhof-Ideen haben Sie? Schreiben Sie uns!

Anwohner gestalten ihren Hinterhof, Maxstraße 5, 13347 Berlin

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