Rosa-Luxemburg-Platz

Jochen Schropp und sein Kiez

Jochen Schropp und sein Kiez
Den smarten Moderator kennen Sie vermutlich aus der Casting-Show "X Factor".
Der Moderator ("X Factor" oder "Gewinne ein neues Leben - Die Auswanderershow") hat sich vor einem Jahr eine schicke Wohnung in Mitte gekauft. Was er an seiner Wohngegend besonders schätzt, warum er aber trotzdem Prenzlauer Berg vermisst, lesen Sie in unserem Interview.

Zunächst mal: Was ist denn Ihr Kiez? Und wie lange wohnen Sie schon dort?

Jochen Schropp: „Ich lebe seit einem Jahr mitten in Mitte am Rosa Luxemburg Platz. Als ich vor zwölf Jahren nach Berlin gezogen bin, habe ich schon mal in Mitte gewohnt, damals war es die Bergstrasse, die aber noch lange nicht so ausgebaut war wie heute. Nachdem ich dann acht Jahre in Prenzlauer Berg rund um den Wasserturm zu Hause war, hatte ich mir letztes Jahr vorgenommen, eine Wohnung zu kaufen. Die Wohnung war die erste, die ich mir angeschaut habe und es war Liebe auf den ersten Blick.“

Was für eine Wohnung haben Sie sich denn gekauft?

J.S.: „Das Haus ist ein Neubau mit loftartigen Wohnungen. Hohe Decken, offener Wohn-, Ess-, Küchenbereich und Sichtbeton an den Decken. Obwohl ich bisher nur im Altbau zu Hause war, fühle ich mich hier sehr wohl.“

Was macht Ihren Kiez Ihrer Meinung nach aus?

J.S.: „Viele Leute denken, dass es hier sehr touristisch ist. Aber in den Seitenstraßen ist eher typisches Berliner Publikum zu Hause. Alteingesessene Urberliner, Kreative und Familien. Ausserdem leben hier viele Spanier, Italiener oder englischsprachige Menschen, die den KIez mit ihrer Kultur bereichern.

Wo sollte man unbedingt gewesen sein?

J.S.:Zeit für Brot hat tolle Biobackwaren, L’Ami Fritz für einen hausgemachten Mittagstisch, Dolores, wenn man auf gesundes frisches Fastfood steht, das Oliv gehört zu meinen Lieblingscafés und der Soto Store ist definitiv der coolste Männerladen in Mitte.“

Wo können Sie sich von anstrengenden Drehtagen am besten erholen?

J.S.: „Am besten natürlich in meiner Wohnung, aber auch der Park am Weinbergsweg läd im Sommer zum Erholen ein oder das Lois in der Linienstrasse auf ein Glas Wein.“

Was mögen Sie an Ihrem Kiez nicht so gern?

J.S.: „Mir fehlt das Familiäre des Prenzlauer Bergs. Obwohl es in Mitte viele Restaurants und Bekleidungsgeschäfte gibt, fehlen kleine Märkte, wo man schnell ein paar gute Lebensmittel einkaufen kann, Weinläden oder auch ein Hauswarenladen. Spätkäufe gibt es hier einige, aber sie verkaufen eher Süßes, Tabak und Alkohol und nichts Frisches.“

Wie wird es mit Mitte wohl weitergehen?

J.S: „Noch wird hier viel gebaut, es entstehen also immer noch Ladengeschäfte, die den Kiez prägen können. Ich wünsche mir liebevoll eingerichtete Läden, die eher das Besondere anbieten, als den Einheitsbrei zu servieren. Außerdem ist es wichtig, dass Mitte nicht komplett von großen Ketten übernommen wird.“

Jochen Schropp und sein Kiez, Rosa-Luxemburg-Platz , 10178 Berlin
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