QIEZ-Tipps

Nikolaus' Wochenende: Meine Wege zum Glück

Nikolaus' Wochenende: Meine Wege zum Glück
Liegt das Glück in der Eckkneipe? Dietfried Dembowski stellt ab Freitag in der Kugelbahn in Gesundbrunnen aus.
Das erste volle Herbstwochenende lässt mich im Soldiner Kiez nach dem Glück, neben der Schillingbrücke nach Bass und an der Lohmühle nach schönem Design suchen.

Freitag

Vernissage: „Glück“ / Fotografien von Dietfried Dembowski (Gesundbrunnen)

Die Kugelbahn ist eine unerwartete Kunst-, Kegel- und Musikkneipe in einer gesichtslosen Weddinger Wohnstraße. Dorthin zieht es mich am Freitag zur Vernissage der Ausstellung „Glück“. Beim Künstler handelt es sich um den nicht ganz realen Ermittler und Borussia Dortmund-Fan Dietfried Dembowski, der jedoch sehr reale Schwarz-Weiß-Aufnahmen vom Soldiner Kiez auf der Suche nach dem Glück gemacht hat. Die Bilder sind bis zum 26. Oktober zu sehen; zur Eröffnung gibt es ein Konzert von Supercomfortable und im Anschluss die DJs des Beatkollektivs.

Wo: Kugelbahn, Grüntaler Straße 51, 13359 Berlin
Wann:
ab 20 Uhr, danach täglich von 18 bis mindestens 1 Uhr
Weitere Infos:
www.kugelbahn-wedding.com


Samstag

Tribelife (Friedrichshain)

Nachdem ich mir zunächst um 18 Uhr den Film über den Görlitzer Park vorgenommen habe, der laut dem ausstrahlenden Sender rbb bei allen Drogen „für die meisten Anwohner ein wunderbarer Platz zum Erholen, Sport treiben, Spielen, Genießen, Abhängen und Feiern ist“, geht es am Abend ins Yaam, das sich wenige Monate nach seinem Umzug schon ganz gut an seinem neuen Standort etabliert hat. „Tribelife“ heißt die mit Sicherheit Bass-lastige Party; zu Gast sind unter anderem die DJs Loefah und Chunky vom Swamp 81-Label aus England. Ebenfalls dabei und eigentlich immer Garantinnen für ungetrübtes Tanzvergnügen: die Sick Girls aus Berlin.

Wo: Yaam, An der Schillingbrücke 3, 10243 Berlin
Wann:
ab 20 Uhr
Wie viel: 10 Euro (VVK)
Weitere Infos:
www.yaam.de/date/tribelife-yaam


Sonntag

SOLOH-Market (Alt-Treptow)

Sonntags an der Lohmühle findet ein neuer Flohmarkt statt – daher auch der Name „Soloh“. Abgesehen von der Location zwischen Treptow, Kreuzberg und Neukölln ist das Besondere daran laut den Betreibern die Mischung. Rund 120 Stände wird es geben, die Hälfte davon bietet handgefertigte Produkte aus Berliner Design- und Upcycling-Werkstätten. An den übrigen können Privatleute nicht mehr benötigten Trödel verkaufen. Streetfood ist ja derzeit in aller Munde; auch das versprechen die Macher des Soloh-Market (die zuvor den Makers Market in Prenzlauer Berg veranstaltet haben) – von Trüffelpasta über fränkischen Leberkäse bis zu veganen Snacks. Zukünftig soll es den Markt jeden Sonntag von 12 bis 18 Uhr an dieser Stelle geben – Grund genug, sich das mal anzuschauen.

Wo: Lohmühlenstraße, Ecke Jordanstraße, 12435 Berlin
Wann: 12 bis 18 Uhr
Wie viel: Eintritt frei
Weitere Infos: www.facebook.com/solohmarket

 

„Zum Herbstanfang passen die manchmal melancholischen Bilder von Dietfried Dembowski bestens. Aber eigentlich schreckt mich keine Jahreszeit, deshalb traue ich mir auch den Flohmarkt-Besuch am Sonntag zu.“

Kugelbahn, Grüntaler Str. 51, 13357 Berlin

Telefon 0163 6351516

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Täglich von 19:00 bis 01:00 Uhr

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