Frohnau, Reinickendorf, Tegel
Wohltorf Immobilien

"Ich bin Makler und kein Interneteinsteller"

Immobilienmakler Dirk Wohltorf.
Die Berliner Luft kann auch anders als nach Abgasen, Hundehaufen und Schweiß duften. Nämlich nach Wald und Wiesen. So wie im Stadtteil Frohnau. Der Heimat von Dirk Wohltorf, der hier seit seiner Kindheit lebt und inzwischen schon viele Jahre erfolgreich mit Immobilien makelt.

Steigt man in Frohnau aus der S-Bahn, scheint es, als befände man sich in einer anderen Stadt und nicht in Berlin. Urlaubsstimmung stellt sich unweigerlich ein. Im 1910 eingeweihten Bahnhofs-Gebäude eröffnete Dirk Wohltorf 2003 sein Immobilienbüro, in Tegel befindet sich ein zweites. In der Branche ist der Frohnauer jedoch schon seit 1997 tätig.

Zuerst arbeitete er im Umzugsunternehmen seines Vaters. Dort bekam der heute 37-Jährige erste  Einblicke und Kontakte ins Immobiliengeschäft. Bald entschloss er sich, selbst einzusteigen, wollte es aber seriös machen. „Der Beruf des Maklers hat nicht unbedingt den besten Ruf. Jeder darf sich heutzutage so nennen. Was man braucht, ist lediglich eine Gewerbeanmeldung. Doch zum Makler-Sein gehört mehr, als Angebote einfach nur ins Internet zu stellen“, so Wohltorf. Er wollte den Beruf von Grund auf erlernen und absolvierte an der Europäischen Immobilienakademie (EIA) sowie an der European Business School (ebs) seine Ausbildung. Seit über zehn Jahren hat er den Posten des Regionalvorsitzenden des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) Berlin-Brandenburg inne.

Nachfrage größer als Angebot

Als gebürtiger Frohnauer lag es nahe, sich auf den Nordwesten Berlins zu spezialisieren. Seine Kunden stammen mittlerweile auch aus Friedrichshain, Mitte oder Prenzlauer Berg. „Vor zehn Jahren hätten junge Familien nicht im Traum daran gedacht, hierher zu ziehen“, so Wohltorf. Wer seine Kinder in einer behüteten Umgebung aufwachsen sehen will, für den bietet Frohnau aber die besten Voraussetzungen. Hier ist es möglich, ohne lange Wartezeiten einen Kitaplatz zu bekommen oder seinen Nachwuchs auf eine gute Schule zu schicken. Die Infrastruktur macht nicht zwingend eine Fahrt in die City nötig: Um Zeltinger- und Ludolfingerplatz finden sich diverse Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Restaurants. Und doch ist die Innenstadt in nur knapp 30 Minuten erreicht.

Allerdings sei es momentan gar nicht so einfach, in der Gegend Kaufobjekte zu vermitteln. Die Nachfrage sei größer als das Angebot, erklärt der Makler die Marktsituation. Bei Mietwohnungen sähe es noch schlechter aus. Wenn ihm eine Immobilie angeboten werde, dann zu etwa 80 Prozent aus den Gründen Scheidung, Tod oder Umzug. „Freiwillig“ will niemand weg aus Frohnau. Davon müssen viele Objekte gar nicht erst im Internet oder in der Zeitung inseriert werden und schon gar nicht auf diversen Immobilienplattformen. „Wir verkaufen rund 30 Prozent unserer Immobilienangebote, ohne sie inserieren zu müssen“, berichtet Wohltorf. Der momentane Kaufpreis für ein großzügiges und hochwertiges Haus oder eine Villa in Frohnau liege zwischen 600.000 und mehr als einer Million Euro.  

Dass bei so hohen finanziellen Transaktionen ein professionell arbeitender Makler gefragt ist, versteht sich von selbst. Wohltorfs Anspruch ist es, seinen Kunden das Gefühl zu geben, wichtig zu sein. Er nimmt ihre Anliegen ernst und bietet ein Komplett-Paket, das ein Internetservice oder viele andere sogenannte Makler aufgrund fehlender Ausbildung oder Spezialisierung gar nicht bieten können. Dazu gehört neben Grundstücks-und Gebäudebewertung unter anderem auch die Erarbeitung einer Vermarktungsstrategie für den Verkäufer, dem Käufer kann er wiederum mit wertvollen Tipps zur Finanzierung weiterhelfen.


Quelle: QIEZ

Wohltorf Immobilien, Ludolfingerplatz 1, 13465 Berlin

Telefon 0304321100
Fax 03040107519

Webseite öffnen
E-Mail schreiben


Mo.-Fr.,

Wohltorf Immobilien

Screenshot der Website www.frohnau-immobilien.de

Weitere Artikel zum Thema Wohnen + Leben

Kultur + Events | Wohnen + Leben

Top 10: Berliner Nörgelthemen

Berliner jammern gern. Und weil das Wetter und die lieben Nachbarn einfach zu wenig hergeben, […]