Noch schöner Wohnen

Wohnzimmer einrichten - 8 Einrichtungsideen

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Auf Partys mag die Küche dem Wohnzimmer Konkurrenz machen, in allen anderen Lebenslagen liegt der heimische Wohlfühlort in der Beliebtheit weit vorn. Zum Entspannen allein oder als Zentrum der Familie: Wir haben die Einrichtungstipps, um das Wohnzimmer noch schöner zu gestalten.

Das Wohnzimmer stellt oftmals den Mittelpunkt des Hauses oder der Wohnung dar. Hierhin zieht man sich nach einem langen, anstrengenden Tag zurück, kann die Füße hochlegen und die Seele baumeln lassen. Es wird geredet, gespielt, ferngesehen, gegessen, gelesen und gedöst – im Wohnzimmer findet Leben statt. Deshalb fällt der Einrichtung dieses wichtigen Raumes eine große Bedeutung zu. Das Wohnzimmer soll schließlich ein Ort sein, den man gerne aufsucht und an dem man sich rundum wohlfühlen kann. Unsere Einrichtungsideen fürs Wohnzimmer liefern Inspiration und unterstützen beim plan- und stilvollen Wohnzimmer einrichten.

#1: Beim Wohnzimmer einrichten einer Stilrichtung folgen

Bevor die ersten Möbel geshoppt, Lampen aufgehangen und Accessoires drapiert werden, empfiehlt es sich, sich ganz bewusst für einen Einrichtungsstil zu entscheiden. Denn: Ganz ohne Konzept wird das Wohnzimmer schnell zum stilistischen Durcheinander und es fehlt der rote Faden. Es lohnt sich also, sich vorab mit verschiedenen Einrichtungsstilen – vom charmanten Landhausstil über die skandinavische Gemütlichkeit bis hin zur modernen Geradlinigkeit – auseinanderzusetzen und einen persönlichen Favoriten zu finden. Dabei kann es sinnvoll sein, online durch Interior-Design-Blogs zu stöbern und so herauszufinden, was dem eigenen Geschmack entspricht und worauf man im eigenen Wohnzimmer hingegen lieber verzichten möchte. Auch ein Besuch im Einrichtungshaus LIVING BERLIN macht Sinn. Dort wird man von den führenden Interior Design Experten an die Hand genommen und ein individuelles Konzept zur Einrichtung mit Möbeln erstellt.

#2: Das Farbkonzept für das Wohnzimmer planen

Damit ein harmonischer Gesamteindruck entsteht, braucht es ein Farbkonzept fürs Wohnzimmer. Klassischerweise wird die Grundlage hierbei von zwei bis drei Hauptfarben gebildet, wobei die Farbe des Bodens und der Wände jeweils als eine Hauptfarbe anzusehen sind. Zusätzlich können Akzente in ein bis zwei weiteren Farben gesetzt werden. Diese fungieren als optische Highlights und stärken die harmonische, optimal abgestimmte Wirkung des Raumes. Grundsätzlich kann jede Farbe als Haupt- oder Akzentfarbe gewählt werden. Gerade bei den Hauptfarben sind knallige, satte Töne jedoch nur zu empfehlen, wenn das Wohnzimmer eine gewisse Größe mitbringt. In kleinen Zimmern sind solch kräftige Farben oftmals „too much“ und wirken nahezu erdrückend. Hier eignen sich pudrig-gedeckte Nuancen und sanfte Pastelltöne, wie etwa Babyblau, Champagner, Lindgrün, Rosé und Apricot, besser.

 

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#3: Die Architektur des Raumes nutzen

Schrägen, Säulen, Erker, schmale Wandstücke, Holzbalken, Mauervorsprünge und Co. sind Besonderheiten, die den Charakter eines Wohnzimmers prägen können. Zuweilen stellen sie eine Herausforderung dar, da sie der eigentlich angedachten Einrichtung auf den ersten Blick im Wege stehen. Unser Tipp: Die Architektur des Raumes ins Wohnkonzept einbinden und betonen, anstatt sie zu kaschieren. Wie wäre es zum Beispiel mit einer gemütlichen Sitzgelegenheit im Erker, einem hohen Regal am schmalen Wandstück oder einem in Szene gesetzten Accessoire auf dem Mauervorsprung? Es gibt etliche Möglichkeiten, räumliche Besonderheiten auf nützliche und attraktive Weise ins Wohnkonzept zu integrieren. Das Resultat ist ein Zimmer voller Charme, dessen spezielle Eigenheiten nicht stören, sondern das gesamte Wohnkonzept bereichern.

#4: Die Beleuchtung stimmungsvoll gestalten

Ein so lebendiger Raum wie das Wohnzimmer muss unbedingt über eine angemessene Beleuchtung verfügen, die den verschiedenen Wohnsituationen gerecht wird. Soll am Wohnzimmertisch beispielsweise auch ab und an gegessen werden, sollte eine ausreichend helle Lichtquelle vorhanden sein. Ideal sind dimmbare Leuchten, die je nach Bedarf helles oder nur gedämpftes Licht spenden. Das Oberlicht kann durch einige Steh- und Wandleuchten, zum Beispiel neben dem Sessel, in dem gerne gelesen wird, ergänzt werden. Manchmal bieten sich auch Leuchtspots an, die das Auge geschickt auf dekorative Elemente im Zimmer lenken.

#5: Möbel als Raumtrenner im Wohnzimmer platzieren

Möbel müssen im Wohnzimmer nicht zwingend an Wänden und in Ecken aufgestellt werden. Sie können auch frei im Raum stehen und gegebenenfalls als Raumtrenner eingesetzt werden, der das Zimmer optisch unterteilt und im Optimalfall zusätzlichen Stauraum bietet. Als Raumtrenner eignen sich mitunter Kommoden, Regale oder ein Ecksofa, das so aufgestellt wird, dass eine seiner Seiten in den Raum hineinragt. Aber Achtung: Raumtrennendes Mobiliar sollte nicht zu hoch sein. Denn lässt es sich nicht überblicken, macht es das Zimmer optisch kleiner, was nur in den seltensten Fällen gewünscht ist.

#6: Stauraum und optische Weite in kleinen Wohnzimmern schaffen

Apropos Stauraum: Fehlt es dem Wohnzimmer an Fläche, spielt dieses Thema eine zentrale Rolle. Schließlich wirken Räume nur dann ordentlich, wenn die Dinge des alltäglichen Gebrauchs praktisch verstaut werden können. Bei wenig Platz im Wohnzimmer schaffen schmale Wohnwände mit Schubladen, Wandregale und Sitzmöbel mit integrierter Staufläche den benötigten Stauraum. Zudem können Tapeten und Teppiche mit Längsstreifen, semitransparente Gardinen und Spiegel das Zimmer optisch weiten und größer erscheinen lassen. Gleiches gilt für helle Wandfarben und Lichtquellen: Je mehr Helligkeit in den Raum gebracht wird, desto geräumiger wirkt dieser. Kommen dann noch vereinzelte Farbakzente hinzu, wird auch aus einem sehr kleinen Raum ein einladendes, freundliches Wohnzimmer.

#7: Große Wohnzimmer in mehrere Zonen unterteilen

Bei großen Wohnzimmern bietet es sich an, mehrere Zonen im Raum zu kreieren. Das Zimmer wird also quasi in mehrere Bereiche unterteilt, die den Raum stimmig gliedern. Solche Bereiche können zum Beispiel die Wohnlandschaft mit ausladendem Sofa und Fernseher, eine gemütliche Sitzecke, eine schmale Theke mit Barhockern, ein kleiner Essbereich und eine urige Leseecke mit Sessel sein. Möchte man ein großes Wohnzimmer wohnlich einrichten, sollte das Mobiliar außerdem nicht zu filigran ausfallen. Ansonsten wirkt es angesichts der Größe des Raumes schnell etwas verloren. Große Möbel, die in Räumen mit weniger Fläche klobig aussehen würden, können in weitläufigen Wohnzimmern optimal zur Geltung kommen und für ein Plus an Wohnlichkeit sorgen.

#8: Accessoires nach dem Motto „weniger ist mehr“ auswählen

Ob Kissen, Figuren, Pflanzen, Bilder oder Vasen: In Sachen Accessoires lautet die Devise beim Wohnzimmer einrichten „Weniger ist häufig mehr“. Insbesondere in kleinen und mittelgroßen Zimmern ist ratsam, auf wenige hochwertige, hervorragend zueinander passende Accessoires zu setzen, anstatt allerhand mehr oder weniger dekorativen Krimskrams herumzustellen. Denn: Füllen wird sich das Wohnzimmer ganz von selbst, sobald darin gewohnt wird.

Fazit: Mit der richtigen Wohnzimmereinrichtung zur Wohlfühloase
Als Ort der Erholung, der Gesellschaft und der Ruhe ist das Wohnzimmer das Herzstück vieler Häuser und Wohnungen. Beim Wohnzimmer einrichten gilt es, verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, damit im Endeffekt ein Raum mit „Feel-good-Faktor“ entsteht. Wer sich an einem Einrichtungsstil und Farbkonzept orientiert, die Architektur des Zimmers nutzt, mit verschiedenen Lichtquellen arbeitet und das Wohnkonzept passend zur Größe des Raumes wählt, hat die wunderbare Möglichkeit, aus jedem Raum ein erstklassiges Wohlfühl-Wohnzimmer zu machen.

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