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Zenkichi: Ein Ort für Sake-Genuss in Berlin

Zenkichi: Ein Ort für Sake-Genuss in Berlin
Statt einem großen Raum mit vielen Tischen gibt es im Zenkichi 35 Kabinen, die Platz für zwei, vier, sechs oder mehr Gäste bieten. 
Food-Blogger Jan-Peter Wulf hat sich in einer Reihe dem Sake angenommen, im Rahmen derer er das "Zenkichi" in Berlin vorstellt. In dem Restaurant gibt es nicht nur fabelhafte japanische Küche, sondern auch diverse Sorten des japanischen Traditionsgetränks. Hier sein Urteil....
Es ist schon ein kleines Labyrinth, das „Zenkichi“ in der Johannisstraße in Berlin-Mitte: kleine Separees, verschiedene Größen und Sitzplätze. Man könnte sich, vor allem nach ein paar Gläsern Sake, glatt verlaufen. „Das passiert ständig, und genau das wollen wir“, lacht der US-Amerikaner Shaul Margulies. Er hat das Restaurant zusammen mit seiner aus Tokio stammenden Frau Motoko Watanabe im Keller eines Bürohauses in Berlin-Mitte eröffnet, wenige Monate nachdem sie das euroasiatische Café-Bistro House of Small Wonder oben drüber gestartet haben. Beide Läden gibt es, fast eins zu eins, schon seit einigen Jahren in New York. Das Paar wollte, nach einem Zwischen-Aufenthalt in Tokio, nach Berlin ziehen, und betreibt nun vier Restaurants und zwei Betriebstypen auf zwei Kontinenten. Das hat man nicht alle Tage.
 

Sake im Direktbezug

Die Idee des „Zenkichi“ ist „a trip to Tokio for the price of a dinner“, erklärt Margulies. Zum Preis eines romantischen Dinners: In New York ist man als Ort für Zweisamkeit bekannt, und das will man auch in Berlin sein (Kinder sind deshalb nicht erlaubt, by the way). Und man will neben dem wirklich sehr guten japanischen Essen, ohne Sushi übrigens, auch zeigen, was die japanische Sake-Kultur zu bieten hat. „In New York haben wir 50 Sakes und sind als Ort bekannt geworden, an dem man Sake entdecken und erleben kann“, erklärt der Betreiber.
 
Seine Frau kümmert sich als Sake-Sommelière um Auswahl und Einkauf des Getränks. Diesen in Deutschland in den Mengen zu bekommen, den das „Zenkichi“ mittlerweile benötigt, ist allerdings gar nicht so einfach. Einem Importeur habe man von einer Sorte gleich alle 60 verfügbaren Kisten abgenommen, eine Menge, die er sonst in drei Monaten kaum los wird: „Bei uns waren sie nach zwei Wochen weg“, so Margulies. Mittlerweile ist man zum Teil auf Direktbezug aus Japan umgestiegen und will peu à peu die Anzahl der verfügbaren Sakes auf New Yorker Niveau steigern.
 
Wie im Cocoro, das wir in Teil eins dieses Sake-Vierteilers besucht haben, kann man sich auch hier ein Trio verschiedener Sorten aus dem Sortiment zum Menü dazu bestellen und sich bei der Auswahl beraten lassen – je nach Speise, die man verzehrt, wird ein bestimmter Sake empfohlen. Günstig ist das „Zenkichi“ nicht, das „Omakase“-Menü liegt ohne Getränke bei 65 Euro. Aber wer einmal in die Geschmackswelt Tokios eintauchen will, und das in einem Ambiente, das aus einem Ozu-Film stammen könnte, der wird sich hier sehr gut aufgehoben fühlen.
 
Übrigens: in diesen Tagen eröffnet das „Zenkichi“ in seinen Räumen eine separate Sake-Bar. Ein Grund mehr, hier einzukehren und sich in die Sake-Welt entführen zu lassen.
 
Dieser Artikel wurde uns von Nomyblog zur Verfügung gestellt. Mehr darüber lest ihr hier.

Quelle: nomyblog

Zenkichi Berlin, Johannisstraße 20, 10117 Berlin

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Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr

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