Projekt "JobMotion"

Fachkräftesicherung in Berlin

Thomas Kieneke, Geschäftsführer der zukunft im zentrum GmbH, überreicht das Buch "Fachkräftesicherung in Berlin – wie Unternehmen von Beratungen profitieren" (Impulse für kleine und mittlere Unternehmen) an Margrit Zauner, Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen.
Thomas Kieneke, Geschäftsführer der zukunft im zentrum GmbH, überreicht das Buch "Fachkräftesicherung in Berlin – wie Unternehmen von Beratungen profitieren" (Impulse für kleine und mittlere Unternehmen) an Margrit Zauner, Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. Zur Foto-Galerie
Kleine und mittlere Unternehmen in Berlin stehen vor der wachsenden Herausforderung, für ihren Bedarf passende Fachkräfte zu finden. Das Projekt „JobMotion – Fachkräfte in Bewegung“ der zukunft im zentrum GmbH suchte gemeinsam mit dreizehn Modellunternehmen ein Jahr lang nach Lösungen zur Fachkräftesicherung und präsentierte am 12.12. in Friedrichshain die Ergebnisse.

Ziel des Projekts war es, dem Fachkräftemangel ein Gesicht zu geben, um das Thema konkret greifbar und erfahrbar zu machen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in der Lounge im Turm standen nun die Erfahrungen, welche die kleinen und mittleren Berliner Unternehmen (KMU) im Laufe des Projekts gesammelt haben. „Was mir immer wieder gesagt wurde: Der Hauptmehrwert war das Thema ‚Dranbleiben'“, erklärt Jens Riepel, Berater für Personalentwicklung des Projekts JobMotion. „Wir haben den Unternehmen vor Augen geführt, dass die Notwendigkeit besteht, aktive Personalpolitik zu betreiben. Heute Vorsorge treffen für morgen! Zudem sollte man immer mit seinen Mitarbeitern im Gespräch sein, um ungenutztes Potenzial sichtbar werden zu lassen und um einen Talentpool innerhalb der Firma zu haben.“

Wichtig sei es auch, die Fachkräfte dort abzuholen, wo sie sich aufhalten, wie beispielsweise junge Leute in Social Media-Kanälen oder in speziellen Foren für spezielle Fachleute. Die Firmen wurden außerdem dafür sensibilisiert, der Nachwuchsstätte ‚Ausbildung‘ besondere Aufmerksamkeit zu schenken und das älter werdende Personal zu halten. „Das ist auch ein Dauerthema: Die Bindung hat eine höhere Bedeutung, weil es mittlerweile so schwierig ist, adäquaten Ersatz zu finden“, erklärt Riepel. Man solle daher auch in die 50+ investieren.

Teilnehmende Berliner Firmen

Folgende Modellunternehmen unterschiedlichster Branchen wurden in das Projekt eingebunden: BFB BestMedia4 Berlin GmbH, SPECS Surface Nano Analysis GmbH, Laserline Digitales Druckzentrum Bucec & Co. Berlin KG, Adolf Neuendorf GmbH, Koch Sanitätshaus GmbH, Kahler-Gewürze GmbH, Ehrig GmbH, Glycotope GmbH, GSP Sprachtechnologie GmbH, BSB Saugbagger und Zweiwegetechnik Stefan Mattes GmbH & Co. KG, Bito AG, Adina Apartment Hotels oder Abex Blechbearbeitungs GmbH.

Die zukunft im zentrum GmbH realisiert Projekte der öffentlichen Hand, die sich mit aktuellen arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Fragestellungen befassen. Das Projekt JobMotion wird von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen gefördert. Es verfolgt das Ziel, aus der Beratung mit Berliner Modellunternehmen praxisnahe Handlungsempfehlungen abzuleiten und an weitere KMU zu transferieren. Vorrangig soll dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt werden.

Weitere Infos finden Sie unter www.ziz-berlin.de/jobmotion sowie auf www.fachkraefte-in-bewegung.de.

Foto Galerie

Lounge im Turm, Frankfurter Tor 9, 10243 Berlin

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