Gesagt getan: Nach einem ersten Testlauf sammelte Rybinska im Freunde- und Bekanntenkreis monatelang schöne Stoffe, nähte überzählige Kleidungsstücke in stundenlanger Handarbeit in Decken, Betten und sogar Hundespielzeug um und beschloss schließlich, die mit viel „Energie und Herzblut“ gefertigten Stücke in einem eigenen Laden zu verkaufen. Gefüttert werden die stabilen Hundebetten mit eigens zugeschnittenen Resten aus einer großen Polsterfabrik, die Bezüge sind abnehm- und abwaschbar. Das notwendige Handwerk hat Rybinska von ihrer Mutter gelernt: „Für Haute Couture würden meine Fähigkeiten als Schneiderin nicht reichen, doch für die Hundebetten allemal“, schmunzelt die Geschäftsinhaberin, die bei filigraneren Arbeiten und der Stoffauswahl auf die Hilfe von Mutter und Schwester zählen kann.
Wegschmeißen war gestern!
Ein Prozent ihres Erlöses spendet Rybinska, selbst stolze Besitzerin der zuckersüßen, sieben Jahre alten Rottweilerhündin Shila, monatlich an persönlich ausgewählte Tierschutzprojekte. Und auch die Zusammenarbeit mit der nahegelegenen Sozialstation sorgt dafür, dass man die immer wieder überraschenden Stücke aus dem Second Hound mit gutem Gewissen kaufen kann.
Übrigens: Wer aus seinem Hundebett ein wirklich persönliches Stück machen möchte, der kann Rybinska natürlich auch eigene Kleidungsstücke zum Umnähen vorbeibringen.






