Fine Dining über den Dächern Berlins

Neu in Mitte: Moderne internationale Küche im Baret

Der große, einladende Raum mit der offenen Fensterfront bietet einen tollen Blick über die Stadt.
Der große, einladende Raum mit der offenen Fensterfront bietet einen tollen Blick über die Stadt.
Auf dem Dach des Humboldtforums wurde im Oktober das Baret eröffnet. Wir haben uns das stilvolle Restaurant über den Dächern Berlins angeschaut und uns durch die kleine aber feine Speisekarte probiert.

Ein stylishes Interieur mit klaren Kontrasten und einladendem Ambiente, eine kleine, regelmäßig wechselnde Karte mit kreativen Gaumenfreuden und ein großartiger Blick über Berlin: Das Baret auf dem Dach des Humboldtforums ist in vielerlei Hinsicht ein Genusserlebnis. Benannt wurde das neue Restaurant nach der französischen Forscherin und Botanikerin Jeanne Baret, die eine Pionierin auf ihrem Feld war und als erste Frau die Welt umreiste.

Ein bisschen was von der Neugierde und Abenteuerlust der Namensgeberin ist auch in der Küche des Baret spürbar. Die Speisekarte lässt sich als modern-international beschreiben. Tagsüber gibt es wechselnde Mittagstischgerichte, Kaffee und Kuchen, abends dann ein wohl kuratiertes Menü mit Fine Dining-Charakter. Küchenchef Octavio Osés Bravo setzt auf eine kluge Kombination aus kulinarischen Überraschungen und ehrlichen, bodenständigen Kombinationen. Vorneweg gibt es Schwarzwurzel mit Petersilien-Ölcreme, Zwiebelmarmelade und Fenchel (12 Euro) und gegrillte Thai-Aubergine in einem Thai-Sud mit Ananas, Chili und Limette (16 Euro). Als Hauptgang wählen wir den Blumenkohl in Zitronenbutter-Sauce mit Kräuterbröselei (18 Euro) und Pulpo mit Matbucha und schwarzer Tahina (23 Euro). Wir sind begeistert von den vielseitigen Geschmacksnoten und runden unser Dinner mit einem leckeren Espresso-Martini ab.

 

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Trotz Fine-Dining-Speisekarte ist die Atmosphäre im Baret entspannt und lässig und die Gerichte teilweise charmant simpel. Besonders auf der Mittagskarte findest du neben Roastbeef mit Granatapfelsirup (21 Euro) gerne auch mal „Klassiker with a twist“, wie zum Beispiel die hauseigene Version von Fish und Chips (19 Euro). Die Auswahl an Spirituosen ist riesig – neben Gin Tonic und Old Fashioned gibt es hauseigene Kreationen wie den Luchador mit Mezcal, Antica Formula und Agave. Die Weinkarte ist ebenso vielseitig wie die Whiskyauswahl. In dem offenen, großen Raum mit warmem Licht und den vielen grünen Pflanzen fühlt man sich sofort wohl, das Personal ist nett und aufmerksam. Besonders beeindruckt hat uns die große 360 Grad-Dachterrasse rund um das Restaurant mit Blick auf den Fernsehturm, den Dom, das Rote Rathaus und viele weitere Berliner Monumente. Im Sommer entsteht hier bestimmt eine neue Anlaufstelle für Rooftop-Drinking. Das Baret wird übrigens auch für private Events vermietet – und ist garantiert eine tolle Location für Hochzeiten, Firmenfeiern und Co.!

Baret, Schloßplatz, 10178 Berlin

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