
eins44
Das eins44 in einer ehemaligen Essenzen-Destille im dritten Hinterhof der Otto-Reichel-Höfe ist die Adresse für Fine-Dining in Neukölln. Trotz der enorm hohen Qualität auf den Tellern ist das Restaurant total entspannt und passt deshalb ganz hervorragend in den Kiez. Unterstrichen wird die Lässigkeit durch den Industriechic des Interieurs, den Charme der einstigen Fabrikhalle und die Verbindung von gehobener Küche mit Hausmannskost. Ob vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch: Küchenchef Julius Nowak komponiert alle Gerichte so dass sie optisch und geschmacklich Spaß machen. Apropos Spaß: Im Sommer gibt es im coolen Innenhof pure Leichtigkeit dank der frischen Aperitif-Kultur. Zum Herbst hin genießt man wieder mehr das Innenleben des Lokals. In jeder Saison versteht sich das eins44 darauf, dir eine sehr gute Zeit zu bereiten.
Eins44 Kantine Neukölln, Elbestraße / 2829, 12045 Berlin
Telefon 030 62981212
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Hallmann und Klee
Im Hallmann & Klee zeigt sich die Sterneküche unkonventionell und unaufgeregt. Wozu sich auch Erwartungen unterwerfen, wenn man selbst ein überzeugendes Konzept hat? Das Restaurant ist schlicht großartig: einfaches Interieur, weiße Tischdecken, kompetenter wie herzlicher Service und auf dem Teller offenbart sich das Talent von Sarah Hallmann, alles auf den Punkt zu bringen. Als „ehrlich gute Küche“ beschreibt sie selbst ihren reduzierten Stil, mit dem sie die anspruchsvollen Gerichte so einfach wirken lässt. Der Abend wird mit einem Menü gestaltet, Vorlieben werden berücksichtigt. Ansonsten kannst du dich auf das Team verlassen, dass du gewiss eine tolle Zeit mit großen Geschmackswundern verbringst.
Hallmann & Klee, Böhmische Straße 13, 12055 Berlin
Telefon 030 23938186
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Kai Maison
Wenn zwei Vietnamesen sich für die japanische und französische Küche begeistern, kann kulinarisch Großes entstehen wie in der Kai Maison. Schon optisch ist das Restaurant ein Gewinn für Neukölln. Französischer Landhausstil, indochinesische Malereien, schöne Leuchten und schlichtes Interieur erzeugen stilvoll Gemütlichkeit. Der Clou ist, dass hier viel Recyclingkunst und Vintage-Elemente zum Einsatz kommen. Die Küche tischt dazu fein abgestimmte Speisen auf wie das Duck Umami – knusprige Ente mit frischem Gemüse und vielfältigen Aromen, das Pad Thai mit Garnelen oder das feine Rib Eye Yondu. Dazu gibt es nicht nur tolle Weine, sondern auch hausgemachte Limonade und erfrischende Cocktails.

Knödelwirtschaft
In der Fuldastraße erwartet dich der Laden, der die Knödel wieder groß gemacht hat: In der Knödelwirtschaft bekommst du herrlich deftige Knödel mit cremiger Pilzsoße wie früher bei Oma. Ambiente und Interieur sind ebenso urig-gemütlich wie hip; auf den schlichten Holztischen stehen Messingkerzenständer, die Wände sind unverputzt und Details sorgen für eine unverwechselbare Atmosphäre. Die Knödelsorten wechseln regelmäßig; von klassischen Speckknödeln über saisonale Kürbisknödel bis hin zum veganen Spinat-Tofu-Knödel ist für jede*n was dabei. Ein Knödelduo mit Parmesan, Butter und Salat gibt es aktuell für 13,90 Euro, jeder weitere Knödel kostet 3,60 Euro. Zum Nachtisch lockt dann noch eine süße Variante – zum Beispiel mit Johannisbeeren. Mittlerweile kannst du auch in Prenzlauer Berg in der Stargarder Straße zuschlagen.

Kitten Deli
An sonnigen Tagen bilden sich in der Friedelstraße teilweise Schlangen wie vor den angesagtesten Berliner Clubs. Schuld daran ist das 2020 eröffnete Restaurant Kitten Deli. Der hippe Laden serviert unweit vom Kanal köstliche Levante-Küche und schlägt mit seinem Konzept in Neukölln ein wie eine Bombe. Kein Wunder – denn wenn wir nur an den Sabich-Teller (15,50 Euro) mit Aubergine, Tahini, Mango-Chutney, Ei und Kartoffeln denken, läuft uns schon das Wasser im Mund zusammen. Das Challah-Brot ist hausgemacht, der Hummus herrlich cremig, das Interieur einladend, stylish und die Bedienung lässig. Warten lohnt sich – vor allem, weil man sich die Zeit mit einem Spritz oder einem Glas Wein versüßen kann.

Gazzo
Gazzo zählt zu den besten Pizzerien der Stadt – und ist mit ihrem pinken Neonsign schon lange kein Geheimtipp mehr. Die netten Mitarbeiter*innen behalten die Situation aber professionell im Auge und weisen dir meist nach kurzer Wartezeit den ersten freien Tisch zu. Dann darfst du dich einmal durch das Menü schlemmen und Pizza (ab 10,50 Euro) mit Sardellen, Büffelmozzarella, Salsiccia und vielem mehr probieren. Als wäre der Belag nicht schon verlockend genug, ist die Pizzeria auch noch einer der wenigen Läden in Berlin, die neapolitanische Pizza mit Sauerteig backen. Auf Nachfrage bekommst du die Pizzen auch in vegan. Dazu gibt’s eine Auswahl an Wein und Bier, außerdem Drinks wie Venetian Spritz, Negroni oder hausgemachten Amalfi-Limoncello.

Beuster Bar
Manchmal ist ein Hype gerechtfertigt – zumindest im Falle der Beuster Bar. Die hippe Gastrobar in der Weserstraße vereint entspanntes Kiez-Flair mit gehobener Spitzenküche. Der Innenraum ist geschmackvoll und einladend eingerichtet, an der großen Bar in der Mitte des Raums werden köstliche Cocktails gemixt. Im Sommer sieht man das oftmals szenige Publikum vor dem Laden Champagner nippen und Austern schlürfen, gleichzeitig sitzen auch häufig ältere Gäste in der Beuster Bar und erfreuen sich an der tollen Speisekarte, die auch einfache Gerichte bereithält. Die Pommes mit Aioli sind sehr zu empfehlen, und auch die Crème brûlée schmeckt immer hervorragend.

Café Botanico
Wie ein langersehntes Paradies wirkt der bio-zertifizierte Garten des Café Botanico. Hier ist der Name Programm, und so bekommst du italienische Küche, die dank der Pflanzen aus dem Eigenanbau unvergleichlich schmeckt. Frischer kann man ein Farm-to-table-Konzept nicht umsetzen. Zudem gibt es durch die 200 verschiedenen Wildkräuter, Gemüsesorten und Obst jede Menge Abwechslung auf dem Teller. Wer darüber mehr erfahren will, bucht eine Gartenführung. Ansonsten genieße einfach saisonale Speisen wie Infarinata e verdure, also gebratene Maisküchlein mit Farm-To-Table-Gemüse und Kirschpflaumen-Ketchup, oder Wildkräutersalat, aber auch Fisch und Fleischgerichte mit Zutaten von ebenfalls nachhaltig wirtschaftenden Lieferanten. Nur Brunch-Fans müssen tapfer sein: Der ist Geschichte, aber du kannst auch wunderbar mit Lunch in den Tag starten.
Café Botanico Berlin, Richardstraße 100, 12043 Berlin
Telefon 030 89622000
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Kalle Halle
Wieso sich auf ein Restaurant einigen, wenn man viele haben kann: In der Kalle Halle gibt es sorgfältig kuratierte Lokale unter einem stilvollen Dach. Hier findet nur Platz, wer Gründer Martin Barry überzeugen konnte. Wir haben denselben Geschmack wie der New Yorker, denn immerhin sind hier die Ramen-Künstler Earth Tokyo, mit Prawnp()rn einer der besten Seafood-Dealer Berlins, die minimalistische Handroll-Bar Koji, Great Barrier Burger und viele mehr versammelt, denen wir in anderen Kiezen auch bereits erlegen sind. In der Kalle Halle kann jeder das wählen, worauf er gerade Lust hat. Gegessen wird trotzdem gemeinsam am großen Tisch, in loungiger Atmosphäre oder im coolen Lichthof. Übrigens werden in der Kalle Halle auch Events geboten – von Lesungen über Konzerte bis zum Kino-Abend.

Aviv 030
Rixdorf kann auch hip sein: Das Aviv 030 hat den Style eines Mitte-Lokals, verzichtet aber zum Glück auf den arroganten Service. Denn hier wird die Gastfreundschaft aus Tel Aviv gelebt, während DJ Sounds Berlin Vibes versprühen. Dazu gibt es leckeres Essen – und das schon mittags. Vom cremigen Hummus über verkohlte Artischocke, Rinder-Tartar und Lamm-Köfte bis Shakshuka und die große Algen-Auberginen-Verschwörung: Man kann kulinarisch nur glücklich werden. Außerdem wird die Aperitivo-Kultur hochgehalten. Die köstlichen Portionen zum Teilen machen mit Spritz, Campari Amalfi, Hibiskus Mocktail und Co beste Laune schon am (späten) Nachmittag.





